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Durchblick im Dementi-Dickicht

Ist der Anschluss von hochmodernen Mini-Solarkraftwerken wie „simon“ im Versorgungsgebiet der Westnetz möglich, wie in unserem Blogeintrag von letzter Woche vermeldet? Wir sind vom Fortschritt für Balkon-Module nach wie vor überzeugt. Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz und dessen Muttergesellschaft Innogy (beide früher RWE) hingegen haben versucht, durch Dementis Zweifel an dieser Lesart zu wecken. Tatsächlich offenbaren ihre Stellungnahmen jedoch, dass dort offensichtlich eine Hand – Innogy – nicht zu wissen scheint, was die andere – Westnetz – tut. Das belegen diverse Greenpeace Energy vorliegende Westnetz-Schriftstücke zum Thema. Was von den Dementis zu halten ist, zeigt unsere Analyse.

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EURATOM-Jahrestag: Internationale Konferenz fordert Untersuchung in Temelin und Stopp neuer Atomprojekte

Europa begeht an diesem Wochenende den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Vertrage, zu denen auch der EURATOM-Vertrag gehört. Eine von Greenpeace Energy unterstützte Internationale Anti-Atom-Konferenz in München forderte zu diesem Anlass eine Überprüfung des umstrittenen Atom-Abkommens – und darüber hinaus neue Untersichungen beim Pannen-AKW Temelin, sowie den Stopp neuer Reaktorprojekte in Europa.

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Mini-PV-kraftwerk simon - die Terrasse ist sein Terrain

Mini-Solarkraftwerk simon: Greenpeace Energy erreicht Durchbruch für Balkon-Module

Im Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen gibt Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand auf. Ab sofort ermöglicht Westnetz den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise: In ihrem Versorgungsgebiet genügt es für Nutzer jetzt, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann können diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden. „Das Einlenken von Westnetz ist ein Durchbruch für die städtische Energiewende in Bürgerhand“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Damit bekommen Millionen von Mietern die Chance, sauberen Strom zu erzeugen und selbst zu verbrauchen.“

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Fukushima-Jahrestag: Mahnung an die Risiken der Atomkraft

Unter dem Motto „Für eine Zukunft ohne Atomanlagen!“ hat ein breites Bündnis aus Umweltorganisationen, Initiativen und Parteien anlässlich des 6. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima in Berlin demonstriert. Die Demonstration mit mehr als 350 Teilnehmern verlief vom Gendarmenmarkt zum Brandenburger Tor. Einen Tag zuvor waren die Risiken durch Schrottreaktoren in Europa Thema eines Fachgesprächs im Bundestag.

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„Hol den Bürgerenergiepolitiker“: Bündnis Bürgerenergie startet Dialog-Aktion

Überall in Deutschland engagieren sich Bürger für die Energiewende, mit vielen positiven gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Effekten. Lokale Akteure, die ihr Engagement im Jahr der Bundestagswahl Politikern in den Wahlkreisen vor Augen führen wollen, können dies im Rahmen der neuen, vom Bündnis Bürgerenergie gestarteten Aktion „Hol den Energiepolitiker“ tun.

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OceanCollege – Schule auf dem Schiff

Noch wenige Tage, bis zum 17. März, läuft die Crowdfunding-Kampagne von OceanCollege. OceanCollege ist ein segelndes Klassenzimmer, das bis zu 34 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bietet, für sechs Monate aus dem Schulalltag auszubrechen und einen praxis- und lebensnahen Unterricht auf dem Meer zu erleben. Ein tolles Projekt, wie wir finden, da auch das Thema Energie eine große Rolle spielt. Da aber nicht alle Familien über die finanziellen Mittel verfügen, um solche eine Reise zu bezahlen, hat OceanCollege eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um einer Schülerin oder einem Schüler die Reise zu finanzieren.

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Bürgerenergie-Workshop in Frankfurt am Main

Erneuerbare-Energien-Projekte in Bürgerhand sind eine tragende Säule der Energiewende. Das im EEG 2017 vorgeschriebene Ausschreibungsverfahren stellt jedoch eine neue bürokratische Hürde und ein Projektrisiko gerade für Bürgerenergiegesellschaften dar. Deshalb bieten wir gemeinsam mit der GLS Bank am 17. März speziell für diese Zielgruppe in Frankfurt am Main einen Bürgerenergie-Workshop an.

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Photovoltaik-Anlage auf dem Dach vom Frise-Haus, Hamburg, Altona, 01.09.2016 Foto / ©: Sabine Vielmo

Mieterstrom: Die Kunst, die Sonne zu teilen

Rund um das Thema Mieterstrom ist derzeit politisch Einiges in Bewegung,  die Bundesregierung hat nun ein neues Förder-Gesetz angekündigt.  Wie ein gelungenes Mieterstrom-Projekt aussehen kann, zeigt Greenpeace Energy in Hamburg. Die Energiegenossenschaft stattete das Hamburger Künstlerhaus Frise eG nicht nur mit einer Photovoltaikanlage aus, sondern auch mit einem modernen Verbrauchs- und Messkonzept.

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Deutsch-französische Synergien-Suche

Die Energiewende ist ein Thema, das über die Grenzen einzelner Energie-„Sektoren“ hinausgeht, also nicht nur den Strombereich beinhaltet, sondern zum Beispiel auch Wärme und Mobilität. „Sektorkopplung“ ist deshalb das Zauberwort der Zukunft. Energiewende geht zudem über nationale Grenzen hinaus – und muss deshalb stärker denn je international diskutiert werden: So wie heute in der Französischen Botschaft in Berlin, wo sich deutsche und französische Experten sowie Vertreter aus Politik und Branche speziell der Frage widmeten, welche Chancen und Herausforderungen die Sektorkopplung nach sich zieht.

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