Mini-PV-kraftwerk simon - die Terrasse ist sein Terrain

Mini-Solarkraftwerk simon: Greenpeace Energy erreicht Durchbruch für Balkon-Module

Im Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen gibt Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand auf. Ab sofort ermöglicht Westnetz den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise: In ihrem Versorgungsgebiet genügt es für Nutzer jetzt, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann können diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden. „Das Einlenken von Westnetz ist ein Durchbruch für die städtische Energiewende in Bürgerhand“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Damit bekommen Millionen von Mietern die Chance, sauberen Strom zu erzeugen und selbst zu verbrauchen.“

Weiterlesen

DSC_0195

Fukushima-Jahrestag: Mahnung an die Risiken der Atomkraft

Unter dem Motto „Für eine Zukunft ohne Atomanlagen!“ hat ein breites Bündnis aus Umweltorganisationen, Initiativen und Parteien anlässlich des 6. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima in Berlin demonstriert. Die Demonstration mit mehr als 350 Teilnehmern verlief vom Gendarmenmarkt zum Brandenburger Tor. Einen Tag zuvor waren die Risiken durch Schrottreaktoren in Europa Thema eines Fachgesprächs im Bundestag.

Weiterlesen

Binding_HEG1

„Hol den Bürgerenergiepolitiker“: Bündnis Bürgerenergie startet Dialog-Aktion

Überall in Deutschland engagieren sich Bürger für die Energiewende, mit vielen positiven gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Effekten. Lokale Akteure, die ihr Engagement im Jahr der Bundestagswahl Politikern in den Wahlkreisen vor Augen führen wollen, können dies im Rahmen der neuen, vom Bündnis Bürgerenergie gestarteten Aktion „Hol den Energiepolitiker“ tun.

Weiterlesen

Ocean-College2

OceanCollege – Schule auf dem Schiff

Noch wenige Tage, bis zum 17. März, läuft die Crowdfunding-Kampagne von OceanCollege. OceanCollege ist ein segelndes Klassenzimmer, das bis zu 34 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bietet, für sechs Monate aus dem Schulalltag auszubrechen und einen praxis- und lebensnahen Unterricht auf dem Meer zu erleben. Ein tolles Projekt, wie wir finden, da auch das Thema Energie eine große Rolle spielt. Da aber nicht alle Familien über die finanziellen Mittel verfügen, um solche eine Reise zu bezahlen, hat OceanCollege eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um einer Schülerin oder einem Schüler die Reise zu finanzieren.

Weiterlesen

Ffm_mit_Bildnachweis

Bürgerenergie-Workshop in Frankfurt am Main

Erneuerbare-Energien-Projekte in Bürgerhand sind eine tragende Säule der Energiewende. Das im EEG 2017 vorgeschriebene Ausschreibungsverfahren stellt jedoch eine neue bürokratische Hürde und ein Projektrisiko gerade für Bürgerenergiegesellschaften dar. Deshalb bieten wir gemeinsam mit der GLS Bank am 17. März speziell für diese Zielgruppe in Frankfurt am Main einen Bürgerenergie-Workshop an.

Weiterlesen

Photovoltaik-Anlage auf dem Dach vom Frise-Haus, Hamburg, Altona, 01.09.2016 Foto / ©: Sabine Vielmo

Mieterstrom: Die Kunst, die Sonne zu teilen

Rund um das Thema Mieterstrom ist derzeit politisch Einiges in Bewegung,  die Bundesregierung hat nun ein neues Förder-Gesetz angekündigt.  Wie ein gelungenes Mieterstrom-Projekt aussehen kann, zeigt Greenpeace Energy in Hamburg. Die Energiegenossenschaft stattete das Hamburger Künstlerhaus Frise eG nicht nur mit einer Photovoltaikanlage aus, sondern auch mit einem modernen Verbrauchs- und Messkonzept.

Weiterlesen

170228_Vortrag_Franz_Botschaft_c_Christoph_Rasch (1)

Deutsch-französische Synergien-Suche

Die Energiewende ist ein Thema, das über die Grenzen einzelner Energie-„Sektoren“ hinausgeht, also nicht nur den Strombereich beinhaltet, sondern zum Beispiel auch Wärme und Mobilität. „Sektorkopplung“ ist deshalb das Zauberwort der Zukunft. Energiewende geht zudem über nationale Grenzen hinaus – und muss deshalb stärker denn je international diskutiert werden: So wie heute in der Französischen Botschaft in Berlin, wo sich deutsche und französische Experten sowie Vertreter aus Politik und Branche speziell der Frage widmeten, welche Chancen und Herausforderungen die Sektorkopplung nach sich zieht.

Weiterlesen

Power or energy generation sources. Includes renewable sources such as hydroelectric dam, solar and wind also nuclear and coal power plants

Zwei Drittel der Deutschen fordern ehrliche Stromkennzeichnung

Atom-, Kohle- oder Ökostrom? 62 Prozent der Verbraucher wollen wissen, welchen Energiemix ihr Versorger liefert – und zwei Drittel erwarten, dass sie Anbieter und Tarife anhand der gesetzlichen Stromkennzeichnung transparent vergleichen können. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter 2030 Bundesbürgern hervor. Die gesetzlichen Vorschriften zur Strom-Etikettierung sind in die Kritik geraten, da Versorger deutlich weniger Kohle- und Atomstrom in ihrem Energiemix angeben müssen, als sie für ihre Kunden einkaufen.

Weiterlesen

atomausstieg_demo_160319-12

Terminvorschau: Demo und Konferenz gegen Atom

atomausstieg_demo_160319-10
Kazaguruma-Demo 2016: Mit Windrädern gegen Atomkraft. Fotos (2): Christoph Eckelt / Greenpeace Energy eG

Am Samstag, den 11. März jährt sich zum 6. Mal die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Wie schon in den vergangenen Jahren wird die traditionelle Kazaguruma-Demo – organisiert von japanischen Anti-Atom-Aktivisten – in Berlin an den Vorfall erinnern. Die Demo startet um 12 Uhr am Gendarmenmarkt in Mitte und zieht über Jägerstraße, Friedrichstraße und Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Greenpeace Energy unterstützt den Protestzug und wird in einem Redebeitrag über die Risiken grenznaher europäischer AKWs informieren. Infos zur Demo gibt es unter www.kazagurumademo.de.

DSC_0430
Protest vor dem AKW Temelin im vergangenen Herbst. Foto: ChristopH Rasch / Greenpeace Energy eG

Am 25. März – ebenfalls ein Samstag – findet in München die 7. Temelin Konferenz statt. Bei der eintägigen Veranstaltung geht es in Vorträgen und Diskussionen unter anderem um die mangelhaften Schweißnähte am tschechischen AKW. Greenpeace Energy wird sich im Konferenz-Vortrag der Wiederkehr der Atomkraft in Europa sowie dem Stand der Verfahren bei den umstrittenen Reaktorprojekten Hinkley Point C und Paks II in Ungarn widmen. Mehr zur Münchner Temelin Konferenz unter www.stoppt-temelin.de.