Alle Artikel von Christoph Rasch

Christoph Rasch Arbeitete lange als Journalist und Autor für Tageszeitungen, Magazine und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit dem Frühjahr 2014 im Bereich Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy tätig.
Hinckley Point Nuclear Power Station, Somerset, England.

Hinkley Point C: Mitmachen bei Umwelt-Beschwerde gegen neues AKW!

Auf Druck internationaler Gremien holt Großbritannien derzeit ein grenzüberschreitendes Beteiligungsverfahren im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zum geplanten AKW Hinkley Point C nach. Aufgerufen sind Akteure aus Anrainerstaaten, die durch den laufenden Betrieb sowie durch mögliche Störfälle in dem Atomkraftwerk betroffen wären. Greenpeace Energy hat bereits eine kritische Stellungnahme an die britische Regierung geschickt, die unter anderem die unterschätzten Gefahren durch technisches Versagen, Naturkatastrophen oder Terrorismus benennt. Rund 30 Verbraucher und Unternehmen haben unsere Vorlage für eigene Einwendungen genutzt.

Weiterlesen

EuGH_c_EuropaeischerGerichtshof

Europäischer Gerichtshof weist Klage von Greenpeace Energy endgültig zurück

Der Europäische Gerichtshof hat die Klage des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy gegen Milliarden-Subventionen für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C endgültig abgelehnt. „Das Gericht stützt seine Entscheidung im Wesentlichen auf formale Gründe, inhaltlich sehen wir uns aber nicht widerlegt“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy: „Der EuGH geht auf unser Kernargument nicht ein, dass die britischen Atomsubventionen den europäischen Energiemarkt zu Lasten erneuerbarer Energien verzerren. Insofern ermutigt uns das Urteil, auch weiterhin gegen Hinkley Point C und die drohende Widerkehr der Atomkraft in Europa zu kämpfen“, so Tangermann.

Weiterlesen

Energiekosten

Neue Studie belegt versteckte Milliarden-Kosten für Kohle und Atom

Konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom verursachen in diesem Jahr anderthalb mal höhere Kosten als erneuerbare Energien. Das hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy berechnet. So betrugen die versteckten Zusatzkosten, die nicht auf den Strompreis umgelegt werden, für konventionelle Energien rund 38 Milliarden Euro. Die EEG-Differenzkosten, die per Umlage auf die Verbraucher umgelegt werden, dürften 2017 hingegen mit rund 24,5 Milliarden Euro zu Buche schlagen.

Weiterlesen

Charge-Preis 2017_2

Greenpeace Energy als „beste grüne Marke“ im Energiebereich ausgezeichnet

Greenpeace Energy ist am Abend des 10. Oktobers 2017 im Rahmen der internationalen Charge Energy Branding Konferenz als „beste grüne Marke“ im Energiebereich ausgezeichnet worden. Die vom Beratungsinstitut Larsen Energy Branding in der isländischen Hauptstadt Reykjavik verliehene Auszeichnung wurde in sechs Kategorien vergeben, darunter in der Kategorie „World’s Best Green Brand“ für Anbieter erneuerbarer Energien.

Weiterlesen

Aufnahmedatum 08.05.2008 / Luxembourg, Luxemburg Stadt, Plateau de Kirchberg, TŸrme des EuropŠischen Gerichtshofes, fertig gestellt im Mai 2008, Blick von der Avenue John F. Kennedy, Flaggen der EU

Stichworte: aussen, der, EU, Europaeischen, Europaeischer, Europaeischer_Gerichtshof, Europazentrum, Gerichtshof, Hauptstadt, Justizgebaeude, Kirchberg, Luxembourg, Luxemburg, Neubau, Stadt, Union, Verwaltungsgebaeude

EU-Gericht muss Marktverzerrung durch Atomsubventionen verhindern

Das Gericht der Europäischen Union sollte drohende Verzerrungen der europäischen Strommärkte durch geplante britische Atomsubventionen angemessen berücksichtigen, fordert der deutsche Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy. Das EU-Gericht in Luxemburg verhandelt heute über eine Nichtigkeitsklage der Staaten Österreich und – als Streithelfer – Luxemburg gegen die positive Beihilfeentscheidung der Europäischen Kommission. Diese hatte ein milliardenschweres Zuwendungspaket für das AKW-Projekt Hinkley Point C in Großbritannien genehmigt.

Weiterlesen

Hinckley Point Nuclear Power Station, Somerset, England.

Beschwerde wegen französischer Milliarden-Beihilfen für Atomkonzern EDF

Greenpeace Energy hat heute offiziell Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen Finanzhilfen für den französischen Energiekonzern Electricité de France eingelegt. Frankreichs Regierung hatte EDF als dessen größter Anteilseigner zusätzliches Kapital in Höhe von insgesamt 6,8 Milliarden Euro verschafft. Nach Ansicht von Greenpeace Energy floss das Geld vor allem, damit EDF Kostensteigerungen bei seinem umstrittenen AKW-Bauprojekt Hinkley Point C bewältigen kann.

Weiterlesen

170628_gpe-8

Neues Buch kontert „Fake News“ rund um die Energiewende

Die Energiewende ist erfolgreich – offenbar zu erfolgreich für Einige: Die „alte“, konventionelle Energiewirtschaft und Klimaskeptiker gehen nicht kampflos vom Platz. Anstelle von Rückzugsgefechten schalten die Lobbyisten der Kohleindustrie und Atomenergie auf Frontalangriff – schreibt die renommierte Energieexpertin Claudia Kemfert in ihrem neuen Buch „Das fossile Imperium schlägt zurück“. Wir verlosen vier Exemplare des Buches.

Weiterlesen

500px

„Kalte Dunkelflaute“: Neue Studie zeigt Lösung für wetterbedingte Versorgungsengpässe im Stromsystem

Die Pläne der Bundesregierung für den Ausbau des Energiesystems reichen nicht aus, um Deutschland künftig bei extremen Wetterlagen sicher mit Strom zu versorgen. Zu diesem Schluss kommt eine neue, vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy beauftragte Studie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool. Die Studie stellte Greenpeace Energy gestern Abend mit großer Branchenresonanz in Berlin vor.

Weiterlesen

Endspurt beim Voting zum Bürgerenergie-Projekt des Jahres

Logo BePdJ2017Die vom Bündnis Bürgerenergie organisierte Wahl des Bürgerenergieprojektes 2017 geht in die Schlussphase: 17 Projekte haben sich beworben und stellen sich mit ihren Darstellungen zur Abstimmung. Jetzt sind Sie gefragt, liebe Leserinnen und Leser: Noch bis zum 18. Juni können Sie mitmachen! Votieren Sie für das Projekt, das Sie am meisten überzeugt, weil es innovativ und zukunftsweisend für eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand ist.

INFO Teilnehmen ist ganz einfach: Sie klicken auf https://wettbewerb.buendnis-buergerenergie.de/ und wählen bis zu fünf Projekte aus, denen Sie Ihre Stimme geben wollen. Per Eingabe Ihrer Mailadresse schicken Sie Ihr Voting raus und erhalten eine Bestätigungsmail. Mit Bestätigung des Links in dieser Mail geben Sie Ihre Stimme ab. Im Laufe der nächsten Woche gibt das BBEn dann die drei Gewinnerprojekte bekannt.