Alle Artikel von Christoph Rasch

Christoph Rasch Arbeitete lange als Journalist und Autor für Tageszeitungen, Magazine und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit dem Frühjahr 2014 im Bereich Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy tätig.
Hinckley Point Nuclear Power Station, Somerset, England.

Beschwerde wegen französischer Milliarden-Beihilfen für Atomkonzern EDF

Greenpeace Energy hat heute offiziell Beschwerde bei der Europäischen Kommission gegen Finanzhilfen für den französischen Energiekonzern Electricité de France eingelegt. Frankreichs Regierung hatte EDF als dessen größter Anteilseigner zusätzliches Kapital in Höhe von insgesamt 6,8 Milliarden Euro verschafft. Nach Ansicht von Greenpeace Energy floss das Geld vor allem, damit EDF Kostensteigerungen bei seinem umstrittenen AKW-Bauprojekt Hinkley Point C bewältigen kann.

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Neues Buch kontert „Fake News“ rund um die Energiewende

Die Energiewende ist erfolgreich – offenbar zu erfolgreich für Einige: Die „alte“, konventionelle Energiewirtschaft und Klimaskeptiker gehen nicht kampflos vom Platz. Anstelle von Rückzugsgefechten schalten die Lobbyisten der Kohleindustrie und Atomenergie auf Frontalangriff – schreibt die renommierte Energieexpertin Claudia Kemfert in ihrem neuen Buch „Das fossile Imperium schlägt zurück“. Wir verlosen vier Exemplare des Buches.

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„Kalte Dunkelflaute“: Neue Studie zeigt Lösung für wetterbedingte Versorgungsengpässe im Stromsystem

Die Pläne der Bundesregierung für den Ausbau des Energiesystems reichen nicht aus, um Deutschland künftig bei extremen Wetterlagen sicher mit Strom zu versorgen. Zu diesem Schluss kommt eine neue, vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy beauftragte Studie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool. Die Studie stellte Greenpeace Energy gestern Abend mit großer Branchenresonanz in Berlin vor.

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Endspurt beim Voting zum Bürgerenergie-Projekt des Jahres

Logo BePdJ2017Die vom Bündnis Bürgerenergie organisierte Wahl des Bürgerenergieprojektes 2017 geht in die Schlussphase: 17 Projekte haben sich beworben und stellen sich mit ihren Darstellungen zur Abstimmung. Jetzt sind Sie gefragt, liebe Leserinnen und Leser: Noch bis zum 18. Juni können Sie mitmachen! Votieren Sie für das Projekt, das Sie am meisten überzeugt, weil es innovativ und zukunftsweisend für eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand ist.

INFO Teilnehmen ist ganz einfach: Sie klicken auf https://wettbewerb.buendnis-buergerenergie.de/ und wählen bis zu fünf Projekte aus, denen Sie Ihre Stimme geben wollen. Per Eingabe Ihrer Mailadresse schicken Sie Ihr Voting raus und erhalten eine Bestätigungsmail. Mit Bestätigung des Links in dieser Mail geben Sie Ihre Stimme ab. Im Laufe der nächsten Woche gibt das BBEn dann die drei Gewinnerprojekte bekannt.

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Suche nach dem Bürgerenergie-Projekt des Jahres

Ein harter Wettbewerb, Megatrends wie die Digitalisierung, die Dekarbonisierung weiter Lebensbereiche mithilfe von Ökostrom und das selbstbestimmte Produzieren, Verbrauchen und Handeln in lokalen Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften: Viele Bürgerenergie-Gemeinschaften haben diese Herausforderungen erkannt und realisieren bereits heute Ideen für die Zukunft. Bürgerenergie – regional verankert, demokratisch organisiert und ökologisch orientiert – treibt die Energiewende in Deutschland voran. Das Bündnis Bürgerenergie möchte dieses Engagement langfristig befördern und schreibt erstmals einen Preis aus für das BürgerenergieProjekt des Jahres 2017.

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Ergebnisse Wind-Ausschreibungen: „Zuschläge müssen jetzt genau geprüft werden“

Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für neue Windenergieanlagen an Land veröffentlicht. Ein Zuschlag in der Ausschreibung ist für die Anlagenbetreiber Voraussetzung, um eine EEG-Förderung zu erhalten. Laut Veröffentlichung der Bundesnetzagentur haben viele lokale Bürgerenergie-Gesellschaften einen Zuschlag erhalten.

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„Drohender Rückschritt für Europas Energiewende“

Es geht um viel: Wie soll Europas Strommarkt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Und welche Rollen sollen erneuerbare und konventionelle Energieträger dort künftig spielen? Diese Fragen werden zwischen Regierungen, EU-Institutionen und Branche derzeit heftig diskutiert – seit die Kommission im November ihr so genanntes „Winterpaket“ mit Entwürfen für entsprechende Richtlinien und Direktiven veröffentlichte. Auch Greenpeace Energy nimmt an der Debatte um Europas Energiezukunft aktiv teil: Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft, sieht dafür auch dringenden Handlungsbedarf – denn, sagt er im Interview: Das Paket aus Brüssel ist längst nicht so ambitioniert, wie es angesichts der EU-Klimaziele sein müsste.

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