Alle Artikel von Christoph Rasch

Christoph Rasch Arbeitete lange als Journalist und Autor für Tageszeitungen, Magazine und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit dem Frühjahr 2014 im Bereich Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy tätig.

Endspurt beim Voting zum Bürgerenergie-Projekt des Jahres

Logo BePdJ2017Die vom Bündnis Bürgerenergie organisierte Wahl des Bürgerenergieprojektes 2017 geht in die Schlussphase: 17 Projekte haben sich beworben und stellen sich mit ihren Darstellungen zur Abstimmung. Jetzt sind Sie gefragt, liebe Leserinnen und Leser: Noch bis zum 18. Juni können Sie mitmachen! Votieren Sie für das Projekt, das Sie am meisten überzeugt, weil es innovativ und zukunftsweisend für eine dezentrale Energiewende in Bürgerhand ist.

INFO Teilnehmen ist ganz einfach: Sie klicken auf https://wettbewerb.buendnis-buergerenergie.de/ und wählen bis zu fünf Projekte aus, denen Sie Ihre Stimme geben wollen. Per Eingabe Ihrer Mailadresse schicken Sie Ihr Voting raus und erhalten eine Bestätigungsmail. Mit Bestätigung des Links in dieser Mail geben Sie Ihre Stimme ab. Im Laufe der nächsten Woche gibt das BBEn dann die drei Gewinnerprojekte bekannt.

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Suche nach dem Bürgerenergie-Projekt des Jahres

Ein harter Wettbewerb, Megatrends wie die Digitalisierung, die Dekarbonisierung weiter Lebensbereiche mithilfe von Ökostrom und das selbstbestimmte Produzieren, Verbrauchen und Handeln in lokalen Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften: Viele Bürgerenergie-Gemeinschaften haben diese Herausforderungen erkannt und realisieren bereits heute Ideen für die Zukunft. Bürgerenergie – regional verankert, demokratisch organisiert und ökologisch orientiert – treibt die Energiewende in Deutschland voran. Das Bündnis Bürgerenergie möchte dieses Engagement langfristig befördern und schreibt erstmals einen Preis aus für das BürgerenergieProjekt des Jahres 2017.

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Ergebnisse Wind-Ausschreibungen: „Zuschläge müssen jetzt genau geprüft werden“

Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für neue Windenergieanlagen an Land veröffentlicht. Ein Zuschlag in der Ausschreibung ist für die Anlagenbetreiber Voraussetzung, um eine EEG-Förderung zu erhalten. Laut Veröffentlichung der Bundesnetzagentur haben viele lokale Bürgerenergie-Gesellschaften einen Zuschlag erhalten.

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„Drohender Rückschritt für Europas Energiewende“

Es geht um viel: Wie soll Europas Strommarkt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Und welche Rollen sollen erneuerbare und konventionelle Energieträger dort künftig spielen? Diese Fragen werden zwischen Regierungen, EU-Institutionen und Branche derzeit heftig diskutiert – seit die Kommission im November ihr so genanntes „Winterpaket“ mit Entwürfen für entsprechende Richtlinien und Direktiven veröffentlichte. Auch Greenpeace Energy nimmt an der Debatte um Europas Energiezukunft aktiv teil: Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft, sieht dafür auch dringenden Handlungsbedarf – denn, sagt er im Interview: Das Paket aus Brüssel ist längst nicht so ambitioniert, wie es angesichts der EU-Klimaziele sein müsste.

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Den Atomausstieg vollenden – 30 Jahre nach Tschernobyl

Ungenügende Atomhaftung: Hendricks für besseren Opferschutz

Verursacher eines schweren Atomunfalls in Europa müssen aufgrund internationaler Abkommen nur für einen Bruchteil der verursachten Schäden aufkommen: Dieses Fazit zweier von Greenpeace Energy beauftragten Gutachten fand im Umfeld des Tschernobyl-Jahrestages große Resonanz in den Medien und veranlasste auch Politiker zu Stellungnahmen: In ersten Reaktionen auf die Gutachten stimmte nun Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) unserer Forderung zu, entsprechende internationale Haftungsabkommen nachzubessern.

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Neue Studie belegt mangelhafte Absicherung von Atomunfällen

Die Atomkraftwerke in Deutschlands Nachbarländern sind allesamt nicht ausreichend versichert, um die Kosten eines schweren nuklearen Unfalls zu decken. Einen Großteil der Schäden müssten nach heutiger Rechtslage die Geschädigten selbst tragen. Zu diesem Ergebnis kommen Analysen des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) sowie des renommierten Atomrecht-Anwaltes Hartmut Gaßner im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy.

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Neuer Bürgerenergie-Bericht: Den Prosumern gehört die Zukunft

Die gemeinschaftliche Nutzung von erneuerbarer Energie dürfte zur tragenden Säule eines zukünftigen Energiesystems werden. Voraussetzung für einen Boom des so genannten „Prosumings“ ist  allerdings, dass Bürgerenergie-Akteure ihre Stärken konsequent weiterentwickeln und die Politik regulatorische Hemmnisse abbaut. Dies sind die zwei wichtigsten Erkenntnisse aus dem heute vorgestellten Bericht „Bürgerenergie – heute und morgen“, den das  Bündnis Bürgerenergie und Greenpeace Energy heute in Berlin vorstellten.

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EEG-Ausschreibungen: Workshops für Bürgerenergie-Akteure gestartet

Die Bürgerenergie ist eine tragende Säule der Energiewende. Aber: Mit der jüngsten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes steht das Engagement der lokalen Akteure vor einer großen Herausforderung: Denn das im EEG vorgeschriebene Ausschreibungsverfahren stellt eine bürokratische Hürde und ein Projektrisiko gerade für Bürgerenergiegesellschaften dar. Was also tun? Greenpeace Energy lud gemeinsam mit der GLS Bank rund 30 Akteure der Bürgerenergie-Szene zum Workshop nach Frankfurt am Main. Die Teilnehmer informierten sich dort nicht nur über die neuen Hürden, sondern auch über Lösungen und Hilfestellungen, wie sie auch Greenpeace Energy anbietet.

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