Alle Artikel von Christoph Rasch

Christoph Rasch Arbeitete lange als Journalist und Autor für Tageszeitungen, Magazine und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit dem Frühjahr 2014 im Bereich Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy tätig.
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Ausschreibungen: Schutz für Bürgerenergie dringend erforderlich

Mehr Wettbewerb soll den Ausbau erneuerbaren Energien billiger machen – das erhofft sich zumindest die Bundesregierung und will deshalb ab 2017 den Neubau geförderter Ökostrom-Anlagen grundsätzlich über Ausschreibungen regeln. Schon jetzt arbeitet man in Berlin an einem Ausschreibungssystem für Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Im Zuge der Beratungen über dieses Modell fordert Greenpeace Energy vom zuständigen Bundeswirtschaftsministerium: ein Wettbewerbsschutz für Bürgerenergie-Projekte ist in einem künftigen Ausschreibungssystem unverzichtbar. Warum, das erklärt Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy. Weiterlesen

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EEG: Diese Reform bleibt vieles schuldig

Monatelang wurde zwischen Politik und Branche gestritten, mit Brüssel gerungen und in letzter Minute nachjustiert . Zum 1. August 2014 nun tritt die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) endgültig in Kraft. Greenpeace Energy hat die Debatte intensiv begleitet und sich dabei auch erfolgreich in den politischen Prozess eingemischt. Dennoch dürfte diese EEG-Reform eine zwiespältige Wirkung auf die Energiewende in Deutschland haben. Eine Bestandsaufnahme von Janne Andresen, Referentin für Energiepolitik bei Greenpeace Energy. Weiterlesen

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Mitmachen: Menschenkette gegen Braunkohleabbau

Milliarden Tonnen Braunkohle lagern im Boden der deutsch-polnischen Lausitz. Seit Jahrzehnten arbeiten sich die riesigen Schaufelradbagger durch diese Gegend. Dörfer, Wälder und Naturlandschaften müssen ihnen weichen.  Doch der Widerstand gegen diese schmutzige Form der Energiegewinnung wächst. Nun soll eine grenzüberschreitende Menschenkette am 23. August ein kraftvolles Zeichen gegen die Braunkohle setzen. Weiterlesen

Kreative Kritik an Rotstift-Kampagne der Bundesregierung

BMWi EEG-Reform

Mit diesem Kampagnenmotiv (oben) wirbt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie derzeit für die jüngst verabschiedete Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Dieses soll zum 1. August in Kraft treten. In der Branche wird die Werbe-Botschaft des Ministeriums, dass durch die Novelle lediglich „Nachteile“ aus der Energiewende herausgestrichen werden, allerdings mit einigem Kopfschütteln begleitet. In Fachkreisen kursieren  derzeit diverse Persiflagen auf das Rotstift-Motiv – zum Beispiel dieser etwas abgeänderte Textvorschlag (unten), der Ängste von Bürgerenergie gestrichenBürgerenergie-Projekten und Genossenschaften am neuen EEG thematisiert. Denn die kleineren Akteure fürchten, durch neue EEG-Regelungen, wie etwa einer Pflicht zu Ausschreibungen, ins Hintertreffen zu geraten. Die „Bürger“ sind in dieser Anzeigen-Variante dem Rotstift zum Opfer gefallen.

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Greenpeace Energy unterstützt Hamburger Mittagskinder

Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy hat der Hamburger Stiftung Mittagskinder einen Scheck in Höhe von 950 Euro überreicht (Foto: Lara Pönningshaus). Die gemeinnützige Einrichtung versorgt seit 2004 sozial benachteiligte Kinder unentgeldlich mit gesunden Mahlzeiten und sozialpädagogischer Betreuung. In zwei Kindertreffs werden mehr als 200 Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren versorgt. Die gespendeten 950 Euro kamen bei Greenpeace Energy durch firmeninterne Aktionen im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit zusammen, unter anderem durch einen Bücherflohmarkt, einen T-Shirtverkauf und ein gemeinsam organisiertes Mittagessen.

Ausschreibungspflicht bei Erneuerbaren: Keine Kostenersparnis fürs EEG

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Foto: Luigi Giordano/Fotolia.com

Ausschreibungen sind ein zentrales Element in der aktuellen EEG-Reform: ab 2017 muss der Neubau von neuen Windkraft- oder Solar-Anlagen öffentlich ausgeschrieben werden, die Höhe der Einspeise-Tarife für diese Anlagen soll dann vom Markt geregelt werden. Energieminister Gabriel erhofft sich von der neuen Pflicht eine Kostenersparnis fürs EEG. Eine wissenschaftliche Studie allerdings zeigt: Ausschreibungen machen die Energiewende nicht günstiger – sondern können sie sogar deutlich verteuern. Weiterlesen

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Grüne: „Deutschlands Vorbildsfunktion bei der Energiewende ist beschädigt“

Der Zeitpunkt hätte treffender kaum sein können: Nur wenige Stunden, nachdem der Deutsche Bundestag die umstrittene EEG-Reform von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel verabschiedet hatte, versammelten sich gleich nebenan im Paul-Löbe-Haus knapp 200 Experten und Branchenakteure, um über die Zukunft der Energiewende zu diskutieren. Geladen hatte die Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen. Auch Greenpeace Energy war mit dabei. Weiterlesen

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EEG-Reform 2014: Von „Stromschnellen“ und „Abrissbirnen“

Die EEG-Reform der Bundesregierung ist beschlossene Sache: Am Vormittag verabschiedete der Bundestag in namentlicher Abstimmung die umstrittene Gesetzesnovelle. Die Debatten um den Umbau der Erneuerbaren-Förderung und der Vermarktung von Ökostrom dürften damit aber längst nicht beendet sein. Und auf sicheren Füßen steht die Reform, die Energieminister Gabriel in Rekordtempo durchs Parlament gejagt hat, offenbar auch nicht. Weiterlesen

„Neues ausprobieren – und offensiver auftreten!“

Soenke Tangermann und Nils Mueller, Geschaeftsfuehrung Planet Energy GmbH
Sönke Tangermann, Nils Müller. Foto: Enver Hirsch/Greenpeace Energy eG

Seit Ende Februar 2014 steuert ein neues Vorstandsteam die Geschicke des Ökostrom-Anbieters Greenpeace Energy. Es ist eine Mischung aus Neuanfang und Kontinuität, denn Nils Müller und Sönke Tangermann sind Deutschlands größter Energie-Genossenschaft schon seit Jahren eng verbunden – als gemeinsame Geschäftsführer der Unternehmenstochter Planet energy, die Kraftwerke projektiert, baut und betreibt. Im Interview mit energy.aktuell sprechen die beiden nach rund 100 Tagen im Amt erstmals ausführlich über ihre Pläne für das Unternehmen und die Zukunft wichtiger Projekte. Weiterlesen

Muehlenfest Windpark Suderburg

Streiten für eine Energiewende der Bürger

Für die Ökostrombranche ist 2014 ein Jahr mit entscheidenden politischen Weichenstellungen: Die schwarz-rote Bundesregierung plant Einschnitte ins Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG); bis August läuft das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Schon im Vorfeld einigte sich die Große Koalition mit den Bundesländern auf Kompromisse bei der Erneuerbaren-Förderung – und mit der EU-Kommission auf weiterhin bestehende Industrie-Rabatte. Greenpeace Energy mischt sich offensiv in diese politischen Debatten ein.  Weiterlesen