Alle Artikel von Christoph Rasch

Christoph Rasch Arbeitete lange als Journalist und Autor für Tageszeitungen, Magazine und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit dem Frühjahr 2014 im Bereich Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy tätig.

„Neues ausprobieren – und offensiver auftreten!“

Soenke Tangermann und Nils Mueller, Geschaeftsfuehrung Planet Energy GmbH
Sönke Tangermann, Nils Müller. Foto: Enver Hirsch/Greenpeace Energy eG

Seit Ende Februar 2014 steuert ein neues Vorstandsteam die Geschicke des Ökostrom-Anbieters Greenpeace Energy. Es ist eine Mischung aus Neuanfang und Kontinuität, denn Nils Müller und Sönke Tangermann sind Deutschlands größter Energie-Genossenschaft schon seit Jahren eng verbunden – als gemeinsame Geschäftsführer der Unternehmenstochter Planet energy, die Kraftwerke projektiert, baut und betreibt. Im Interview mit energy.aktuell sprechen die beiden nach rund 100 Tagen im Amt erstmals ausführlich über ihre Pläne für das Unternehmen und die Zukunft wichtiger Projekte. Weiterlesen

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Streiten für eine Energiewende der Bürger

Für die Ökostrombranche ist 2014 ein Jahr mit entscheidenden politischen Weichenstellungen: Die schwarz-rote Bundesregierung plant Einschnitte ins Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG); bis August läuft das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Schon im Vorfeld einigte sich die Große Koalition mit den Bundesländern auf Kompromisse bei der Erneuerbaren-Förderung – und mit der EU-Kommission auf weiterhin bestehende Industrie-Rabatte. Greenpeace Energy mischt sich offensiv in diese politischen Debatten ein.  Weiterlesen

Treten und tanzen in der „Fahrraddisko“

Auch ein abendfüllendes Live-Konzert lässt sich mit Strom aus regenerativen Quellen bestreiten. Doch nicht Wind- oder Wasserkraft waren bei der ersten Hamburger „Fahrraddisko“ gefordert, sondern die Ausdauer der Konzertbesucher. Die nämlich traten kräftig in die Fahrradpedale – bei diesem ebenso coolen wie nachhaltigen Party-Konzept, das von Greenpeace Energy unterstützt wird.  Weiterlesen

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…Planet energy, die Kraftwerkstochter von Greenpeace Energy?

Von der Projektidee bis zum fertigen Kraftwerk: Planet energy plant, baut und betreibt seit 2001 eigene Wind- und Solarparks. Die Bandbreite der Aufgaben ist groß, das Tochterunternehmen sorgt auch für eine sichere und breit gestreute Finanzierung der Neubauvorhaben. Drei der 14 Mitarbeiter bei Planet energy erzählen, was dabei alles zu beachten ist.
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Grün statt Grau: Das Ökostrom-Markt-Modell

84 Prozent der Deutschen wollen auch in Zukunft Ökostrom direkt aus Windkraft und Solar-Anlagen in Deutschland bekommen können. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid. Aber: Betreiber von Wind- oder Solarstromanlagen dürfen ihren Strom künftig nur noch über die Börse verkaufen. So sieht es der derzeitige Reform-Entwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor. Das Problem: Der Grünstrom wird dabei im Börsenhandel zu „Graustrom“ unbekannter Herkunft. Das aber bedeutet, dass es künftig kaum noch möglich sein wird, Ökostromkunden direkt aus deutschen Windkraft- oder Solaranlagen zu versorgen. Das Ökostrom-Markt-Modell geht deshalb einen anderen Weg. Weiterlesen