Alle Artikel von Christoph Rasch

Christoph Rasch Arbeitete lange als Journalist und Autor für Tageszeitungen, Magazine und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit dem Frühjahr 2014 im Bereich Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy tätig.
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Neue Studie belegt mangelhafte Absicherung von Atomunfällen

Die Atomkraftwerke in Deutschlands Nachbarländern sind allesamt nicht ausreichend versichert, um die Kosten eines schweren nuklearen Unfalls zu decken. Einen Großteil der Schäden müssten nach heutiger Rechtslage die Geschädigten selbst tragen. Zu diesem Ergebnis kommen Analysen des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) sowie des renommierten Atomrecht-Anwaltes Hartmut Gaßner im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy.

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Neuer Bürgerenergie-Bericht: Den Prosumern gehört die Zukunft

Die gemeinschaftliche Nutzung von erneuerbarer Energie dürfte zur tragenden Säule eines zukünftigen Energiesystems werden. Voraussetzung für einen Boom des so genannten „Prosumings“ ist  allerdings, dass Bürgerenergie-Akteure ihre Stärken konsequent weiterentwickeln und die Politik regulatorische Hemmnisse abbaut. Dies sind die zwei wichtigsten Erkenntnisse aus dem heute vorgestellten Bericht „Bürgerenergie – heute und morgen“, den das  Bündnis Bürgerenergie und Greenpeace Energy heute in Berlin vorstellten.

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EEG-Ausschreibungen: Workshops für Bürgerenergie-Akteure gestartet

Die Bürgerenergie ist eine tragende Säule der Energiewende. Aber: Mit der jüngsten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes steht das Engagement der lokalen Akteure vor einer großen Herausforderung: Denn das im EEG vorgeschriebene Ausschreibungsverfahren stellt eine bürokratische Hürde und ein Projektrisiko gerade für Bürgerenergiegesellschaften dar. Was also tun? Greenpeace Energy lud gemeinsam mit der GLS Bank rund 30 Akteure der Bürgerenergie-Szene zum Workshop nach Frankfurt am Main. Die Teilnehmer informierten sich dort nicht nur über die neuen Hürden, sondern auch über Lösungen und Hilfestellungen, wie sie auch Greenpeace Energy anbietet.

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„Hol den Bürgerenergiepolitiker“: Bündnis Bürgerenergie startet Dialog-Aktion

Überall in Deutschland engagieren sich Bürger für die Energiewende, mit vielen positiven gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Effekten. Lokale Akteure, die ihr Engagement im Jahr der Bundestagswahl Politikern in den Wahlkreisen vor Augen führen wollen, können dies im Rahmen der neuen, vom Bündnis Bürgerenergie gestarteten Aktion „Hol den Energiepolitiker“ tun.

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Photovoltaik-Anlage auf dem Dach vom Frise-Haus, Hamburg, Altona, 01.09.2016 Foto / ©: Sabine Vielmo

Mieterstrom: Die Kunst, die Sonne zu teilen

Rund um das Thema Mieterstrom ist derzeit politisch Einiges in Bewegung,  die Bundesregierung hat nun ein neues Förder-Gesetz angekündigt.  Wie ein gelungenes Mieterstrom-Projekt aussehen kann, zeigt Greenpeace Energy in Hamburg. Die Energiegenossenschaft stattete das Hamburger Künstlerhaus Frise eG nicht nur mit einer Photovoltaikanlage aus, sondern auch mit einem modernen Verbrauchs- und Messkonzept.

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Deutsch-französische Synergien-Suche

Die Energiewende ist ein Thema, das über die Grenzen einzelner Energie-„Sektoren“ hinausgeht, also nicht nur den Strombereich beinhaltet, sondern zum Beispiel auch Wärme und Mobilität. „Sektorkopplung“ ist deshalb das Zauberwort der Zukunft. Energiewende geht zudem über nationale Grenzen hinaus – und muss deshalb stärker denn je international diskutiert werden: So wie heute in der Französischen Botschaft in Berlin, wo sich deutsche und französische Experten sowie Vertreter aus Politik und Branche speziell der Frage widmeten, welche Chancen und Herausforderungen die Sektorkopplung nach sich zieht.

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Power or energy generation sources. Includes renewable sources such as hydroelectric dam, solar and wind also nuclear and coal power plants

Zwei Drittel der Deutschen fordern ehrliche Stromkennzeichnung

Atom-, Kohle- oder Ökostrom? 62 Prozent der Verbraucher wollen wissen, welchen Energiemix ihr Versorger liefert – und zwei Drittel erwarten, dass sie Anbieter und Tarife anhand der gesetzlichen Stromkennzeichnung transparent vergleichen können. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter 2030 Bundesbürgern hervor. Die gesetzlichen Vorschriften zur Strom-Etikettierung sind in die Kritik geraten, da Versorger deutlich weniger Kohle- und Atomstrom in ihrem Energiemix angeben müssen, als sie für ihre Kunden einkaufen.

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Terminvorschau: Demo und Konferenz gegen Atom

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Kazaguruma-Demo 2016: Mit Windrädern gegen Atomkraft. Fotos (2): Christoph Eckelt / Greenpeace Energy eG

Am Samstag, den 11. März jährt sich zum 6. Mal die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Wie schon in den vergangenen Jahren wird die traditionelle Kazaguruma-Demo – organisiert von japanischen Anti-Atom-Aktivisten – in Berlin an den Vorfall erinnern. Die Demo startet um 12 Uhr am Gendarmenmarkt in Mitte und zieht über Jägerstraße, Friedrichstraße und Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Greenpeace Energy unterstützt den Protestzug und wird in einem Redebeitrag über die Risiken grenznaher europäischer AKWs informieren. Infos zur Demo gibt es unter www.kazagurumademo.de.

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Protest vor dem AKW Temelin im vergangenen Herbst. Foto: ChristopH Rasch / Greenpeace Energy eG

Am 25. März – ebenfalls ein Samstag – findet in München die 7. Temelin Konferenz statt. Bei der eintägigen Veranstaltung geht es in Vorträgen und Diskussionen unter anderem um die mangelhaften Schweißnähte am tschechischen AKW. Greenpeace Energy wird sich im Konferenz-Vortrag der Wiederkehr der Atomkraft in Europa sowie dem Stand der Verfahren bei den umstrittenen Reaktorprojekten Hinkley Point C und Paks II in Ungarn widmen. Mehr zur Münchner Temelin Konferenz unter www.stoppt-temelin.de.

Yellow wooden ruler in the shape of ecologic house on a solar panel with sun rays and a light bulb. Concept of ecological house project

Bündnis: Gesetz für Mieterstrom bis zur Sommerpause umsetzen

In die politische Debatte um neue Förderbedingungen für Mieterstrom kommt jetzt endlich Bewegung: Auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes Enerneuerbare Energie in Berlin kündigte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ein Gesetz für Mieterstrom an – und zwar bis zur Sommerpause. Rund 3,8 Millionen Mieterhaushalte könnten kostengünstigen Solarstrom vom Dach beziehen, so eine aktuelle Studie des Bundeswirtschaftsministeriums. Dieses Potenzial muss endlich erschlossen werden, fordert ein breites Bündnis aus Verbänden und Unternehmen.

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