Alle Artikel von Marcel Keiffenheim

Marcel Keiffenheim Leitet bei Greenpeace Energy den Bereich Politik und Kommunikation. Hat 20 Jahre lang als Journalist gearbeitet, unter anderem für Frankfurter Rundschau und Greenpeace Magazin, bevor es ihn in die Energiepolitik zog.

Kommentar: „Regelungen für bedrohte Bürgerenergie grenzen an unterlassene Hilfeleistung“

Heute wurde der Referentenentwurf der Bundesregierung zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bekannt. Weil die dort vorgesehene Umstellung der Ökostrom-Förderung auf ein Ausschreibungssystem kleine, lokal verankerte Bürgerenergie-Akteure benachteiligt, hat die Bundesregierung im vorliegenden Entwurf mehrere Sonderregelungen für die Bürgerenergie eingebracht. Diese kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy:
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Ausschreibungen: Bundesregierung bricht ihr Versprechen für die Bürgerenergie

Die Bundesregierung erstellt erstmals verbindliche Regeln für die Ausschreibung von neuen Ökostrom-Anlagen, ein Pilotverfahren zu Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist derzeit in der Abstimmung. Ein nun bekanntgewordener Referentenentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium sieht allerdings gravierende Nachteile für Bürgerenergie-Projekte vor. Es kommentiert Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy: Weiterlesen

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EuGH-Urteil zu Importstrom: Eine gute Nachricht für die Energiewende

Nun ist es offiziell: EU-Staaten sind nicht verpflichtet, erneuerbare Energien, die aus anderen Ländern importiert werden, zu fördern. Das hat jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Geklagt hatte ein finnischer Windanlagenbetreiber, der Strom nach Schweden liefert und von der dort üblichen Förderung profitieren wollte. Das Urteil bedeutet, dass auch die in Deutschland geltenden Beschränkungen beim Import von Grünstrom mit EU-Recht vereinbar sind. Es kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter der Energiepolitik bei Greenpeace Energy: Weiterlesen

Faire Direktvermarktung ist nötig – und machbar!

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Noch berät der Bundestag über die geplante EEG-Reform. Foto: Christoph Rasch/Greenpeace Energy eG

Am 1. August soll sie in Kraft treten: die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Die EEG-Novelle sieht unter anderem vor, dass Ökostrom künftig fast komplett über die Strombörse vermarktet werden soll. Nachteil dieser geplanten „verpflichtenden Direktvermarktung“: der Grünstrom wird an der Börse zu „Graustrom“ unbekannter Herkunft – zum Nachteil des Verbrauchers. Dabei kann eine Direktvermarktung von EEG-Strom an Endkunden sehr wohl fair und energiewirtschaftlich sinnvoll ausgestaltet werden, meint Marcel Keiffenheim in seinem Kommentar. Weiterlesen