Alle Artikel von Michael Friedrich

Michael Friedrich hat nach der Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule rund 25 Jahre als Redakteur gearbeitet, unter anderem bei WDR, Spiegel TV, GEO und dem Greenpeace Magazin. Nun ist er als Pressesprecher von Greenpeace Energy für die Energiewende aktiv.
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Sonnige Aussichten fürs Rheinische Revier

Wie eine regionale Energiewende den sozialverträglichen Strukturwandel im Rheinischen Revier bis 2030 erfolgreich voranbringen kann, haben wir heute bei der Landespressekonferenz im nordrhein-westfälischen Landtag vorgestellt. Moderiert vom LPK-Vorsitzenden Tobias Blasius präsentierte Greenpeace-Energy-Vorstand Nils Müller in Düsseldorf unseren neuen Stromtarif Solarstrom plus. Der neuartige Tarif ermöglicht es Menschen in ganz Deutschland erstmals, sich für einen raschen Braunkohleausstieg engagieren, der für einen erfolgreichen Klimaschutz unverzichtbar ist. „Wir müssen die Förderung und Verstromung der Braunkohle bis 2030 vollständig beenden“, sagte Müller auf der Pressekonferenz. „Wir brauchen aber auch zukunftsfähige Perspektiven für die Menschen, die jetzt noch in der Braunkohle arbeiten.“
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Durchblick im Dementi-Dickicht

Ist der Anschluss von hochmodernen Mini-Solarkraftwerken wie „simon“ im Versorgungsgebiet der Westnetz möglich, wie in unserem Blogeintrag von letzter Woche vermeldet? Wir sind vom Fortschritt für Balkon-Module nach wie vor überzeugt. Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz und dessen Muttergesellschaft Innogy (beide früher RWE) hingegen haben versucht, durch Dementis Zweifel an dieser Lesart zu wecken. Tatsächlich offenbaren ihre Stellungnahmen jedoch, dass dort offensichtlich eine Hand – Innogy – nicht zu wissen scheint, was die andere – Westnetz – tut. Das belegen diverse Greenpeace Energy vorliegende Westnetz-Schriftstücke zum Thema. Was von den Dementis zu halten ist, zeigt unsere Analyse.

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Mini-Solarkraftwerk simon: Greenpeace Energy erreicht Durchbruch für Balkon-Module

Im Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen gibt Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand auf. Ab sofort ermöglicht Westnetz den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise: In ihrem Versorgungsgebiet genügt es für Nutzer jetzt, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann können diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden. „Das Einlenken von Westnetz ist ein Durchbruch für die städtische Energiewende in Bürgerhand“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. „Damit bekommen Millionen von Mietern die Chance, sauberen Strom zu erzeugen und selbst zu verbrauchen.“

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Greenpeace Energy verdoppelt Wasserstoff-Anteil

Greenpeace Energy hat in Mainz eine weitere Windgas-Anlage unter Vertrag genommen, durch die Kundinnen und Kunden der Energiegenossenschaft mit erneuerbarem Wasserstoff versorgt werden. Als Windgas wird Wasserstoff bezeichnet, der per Elektrolyse aus überschüssigen erneuerbaren Energien gewonnen wird. Durch den zusätzlichen Lieferanten erreicht Greenpeace Energy mit seinem ökologischen Gasprodukt proWindgas ein neues Rekordniveau und rechnet für 2017 mit dem Bezug von rund 2.600 Megawattstunden (MWh) an Windgas. Gegenüber dem Vorjahr mit 989 MWh steigert Greenpeace Energy die Menge an Wasserstoff, die es proWindgas beimischt, damit um gut 150 Prozent. Der durchschnittliche Wasserstoff-Anteil in dem Ökogas steigt von 0,49 auf rund ein Prozent –  eine Verdopplung gegenüber 2016.

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Mini-PV-Modul simon: Was 2017 vor uns liegt

Durchbruch oder Stillstand? 2017 dürfte in Deutschland ein wichtiges Jahr für die Zukunft der Mini-Solarkraftwerke werden. Steckerfertige Modelle wie das 150-Watt-Modul simon unseres österreichischen Partners simon.energy sind bereit, ihren Beitrag zum Erfolg der dezentralen Energiewende zu leisten: Sie sind leicht anzuschließen – einfach per Schuko-Stecker in eine herkömmliche Steckdose einstöpseln -, sie sind für Laien gefahrlos und narrensicher zu nutzen und ernten auf der Terrasse oder dem Balkon genügend Solarenergie, um den häuslichen Stromzähler spürbar langsamer drehen zu lassen. Mit ihrer Hilfe könnte die Energiewende endlich auch in den Städten frischen Schwung bekommen.

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Windgas-Elektrolyseur in Hassfurt

Sturmtief Axel: Bewährungsprobe für unseren Elektrolyseur in Hassfurt

36.000  Megawatt – Sturmtief Axel sorgte nicht nur für viele Schäden, sondern zugleich für einen neuen Windenergie-Rekord in Deutschland. Eine Bewährungsprobe war der erste Sturm des Jahres auch für den Bürgerwindpark Sailershäuser Wald und unseren neuen Elektrolyseur im fränkischen Hassfurt. Doch das Zusammenspiel aller Komponenten klappte selbst unter diesen extremen Bedingungen perfekt: Die überschüssige Windenergie wurde – gesteuert über ein „Virtuelles Kraftwerk“ – in großen Mengen in Windgas umgewandelt, also in erneuerbar produzierten Wasserstoff, der ins Gasnetz eingespeist werden kann.

170106_blog_sturmtief-axel-und-hassfurtWie das System im „Axel-Ernstfall“ funktionierte, haben unsere Projektpartner von „Next Kraftwerke“ in einem spannenden Blogeintrag beschrieben. Viel Spaß bei der Lektüre – und weiter einen guten Start ins neue Jahr!