Alle Artikel von Michael Friedrich

Michael Friedrich hat nach der Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule rund 25 Jahre als Redakteur gearbeitet, unter anderem bei WDR, Spiegel TV, GEO und dem Greenpeace Magazin. Nun ist er als Pressesprecher von Greenpeace Energy für die Energiewende aktiv.
Sektorkopplungsstudie

Heute Hü, morgen Hott – EEG 2016 konterkariert das Klimaabkommen von Paris

Am heutigen Montag, 20. Juni, machen sich die 28 EU-Umweltminister bei einem Treffen in Luxemburg für die Ratifizierung des Klimaabkommens von Paris stark, darunter auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Nur einen Tag später geht die Gesetzesvorlage für das EEG 2016 in die parlamentarische Beratung, darin wird das Ausbautempo für erneuerbare Energien festgelegt. Politik paradox: Denn wie eine aktuelle Studie der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) nachweist, wird Deutschland mit diesem neuen EEG seine Klimaschutzverpflichtungen aus dem Pariser Abkommen weit verfehlen. Weiterlesen

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Energie-Revolution auf dem eigenen Balkon

Nie war die eigene Stromerzeugung so einfach wie mit der innovativen Photovoltaikanlage simon: Das rund 1,40 Meter hohe und 70 Zentimeter breite, mobile Solarpanel muss bei Sonne bloß in eine übliche Steckdose gesteckt werden und schon speist es Strom ins häusliche Netz ein. Möglich macht dies ein integrierter Wechselrichter, der die Einspeisung von bis zu 150 Watt Spitzenleistung narrensicher regelt. Das neuartige Minikraftwerk ist ab sofort in Deutschland und Österreich erhältlich.

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Meilenstein am Main – Greenpeace Energy und die Stadt Haßfurt heben Windgas-Produktion auf ein neues Niveau

Der Fortschritt verbirgt sich in einer unauffälligen Halle am Hafen von Haßfurt. Die innovative unterfränkische 14.000-Einwohner-Stadt am Main und Greenpeace Energy starten hier die nächste Stufe der Windgas-Evolution: Mit einem neuartigen PEM-Elektrolyseur wird in diesem Flachbau überschüssiger Strom aus einem nahen Bürgerwindpark und anderen Wind- und Solarkraftwerken im nahen Umkreis in erneuerbares Gas umgewandelt. Weiterlesen

Der Elektrolyseur in Prenzlau. Foto: Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG

Neue Studie ermittelt notwendigen Windgas-Ausbau

Schon in den nächsten Jahren müssen zahlreiche Windgas-Elektrolyseure (Foto) ans Netz gehen, um eine sichere Stromversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien zu gewährleisten. Laut einer neuen Untersuchung des unabhängigen Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy werden bis zum Jahr 2040 mindestens 14 Gigawatt dieser Anlagen benötigt. Windgas-Elektrolyseure wandeln überschüssigen Ökostrom in erneuerbares Gas um und machen Wind- und Solarstrom so in riesigen Mengen über lange Zeiträume im vorhandenen Gasnetz speicherbar.
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Britisches Atomprojekt: Die Skandale, Pannen und Risiken im neuen „Schwarzbuch Hinkley Point C“

Wer die Fakten kennt, kann kaum glauben, mit welcher Chuzpe die britische Regierung versucht, den Bau des Atomprojektes Hinkley Point C im Südwesten Englands durchzusetzen – um buchstäblich jeden Preis: Für 30 Milliarden Euro sollen dort bis 2025 Schwarzbuch HPC_Titelzwei Reaktoren errichtet werden, deren Betrieb zusätzlich mit rund 108 Milliarden Euro aus Steuergeldern subventioniert werden soll – abgesegnet von der EU-Kommission. Warum dieses Projekt unverantwortlich ist, warum es die deutsche und europäische Energiewende erschweren könnte, warum die beteiligten Firmen skandalträchtige Partner sind, welche klimafreundliche Alternative den Briten sicher, sauber und günstiger Strom liefern könnte und wie sich Greenpeace Energy und andere gegen die „Atom-Renaissance“ wehren – all dies bereitet das neue „Schwarzbuch Hinkley Point C“ aktuell und übersichtlich auf. Mit neuen Studien, exklusiven Recherchen und präzisen Hintergrundinformationen.

INFO Das „Schwarzbuch Hinkley Point C“ finden auf www.no-point.de/schwarzbuch oder gleich hier.

Windgas-Wissen für Nienburg/Weser

Ohne das Engagement von Kommunen, ohne deren lokales Know-how und ihre Nähe zu den Bürgern wird die Energiewende kaum gelingen. Im 35.000-Einwohner-Städtchen Nienburg/Weser ist deshalb ein eigenes Klimaschutzteam für die Überzeugungsarbeit im zugehörigen niedersächsischen Landkreis zuständig – und dies gut vernetzt mit anderen lokalen Klimaschutz-Aktivisten aus Parteien und Verbänden. Warum die Speichertechnologie Windgas für eine erfolgreiche Energiewende unverzichtbar ist, ließen sich die Nienburger gestern Abend im historischen Rathaus des Fachwerkstädtchens vom Windgas-Pionier Greenpeace Energy erläutern, das seinem Gasprodukt proWindgas schon heute erneuerbaren Wasserstoff beimischt.

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Tagebau Welzow - open pit Welzow 02

Weltklima-Abkommen: Raus aus der Kohle. Rein in die Zukunft!

Es ist durchaus ein Meilenstein: 196 Staaten haben sich vor wenigen Tagen beim Klimagipfel COP 21 in Paris auf einen verbindlichen Vertrag zum Stopp des Klimawandels verständigt. Die globale Durchschnittstemperatur soll um nicht mehr als zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau steigen, beschloss die Weltgemeinschaft am 12. Dezember 2015.

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