Kategorie-ArchivAktuelles

Aufnahmedatum 08.05.2008 / Luxembourg, Luxemburg Stadt, Plateau de Kirchberg, TŸrme des EuropŠischen Gerichtshofes, fertig gestellt im Mai 2008, Blick von der Avenue John F. Kennedy, Flaggen der EU

Stichworte: aussen, der, EU, Europaeischen, Europaeischer, Europaeischer_Gerichtshof, Europazentrum, Gerichtshof, Hauptstadt, Justizgebaeude, Kirchberg, Luxembourg, Luxemburg, Neubau, Stadt, Union, Verwaltungsgebaeude

Rechtsstreit um britische Atomsubventionen geht in die nächste Runde

Greenpeace Energy zieht im Gerichtsverfahren um Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C vor den Europäischen Gerichtshof. Gemeinsam mit anderen Energieanbietern hatte Greenpeace Energy 2015 vor der Ersten Instanz des Luxemburger Gerichts die EU-Kommission verklagt, nachdem diese milliardenschwere Hilfszahlungen für das umstrittene Atomprojekt genehmigt hatte. Diese Subventionen verzerren den Wettbewerb auf dem Strommarkt in Europa und auch in Deutschland zu Lasten erneuerbarer Energien. Das Gericht hatte die Klage jedoch im September als unzulässig eingestuft; dagegen hat Greenpeace Energy nun Rechtsmittel eingelegt.

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Punktsieg für simon – Technischer K.O. für Westnetz

Diese Runde ging an die Mini-Solarkraftwerk-Rebellen: Im Verfahren einer simon-Kundin gegen die Westnetz bei der Bundesnetzagentur musste Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber zugeben, dass er über keine rechtliche Handhabe gegen den Anschluss des smarten PV-Moduls für den Balkon an das Hausnetz der Kundin verfüge. „Der Anschluss und der Betrieb einer Eigenanlage Photovoltaiksystem ‚simon'“ sei „möglich“, gestand die Netztochter von „innogy“ (früher RWE) ein. Greenpeace Energy hatte seine Ökostrom-Kundin aus Nordrhein-Westfalen in dem Verfahren unterstützt. Alleine dies ist ein schöner Erfolg für den Einsatz von Mini-PV-Anlagen. Doch es kommt noch besser!

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Bundesregierung lässt riesiges CO2-Einsparpotenzial ungenutzt

Deutschland könnte seine CO2-Emissionen im Stromsektor auf einen Schlag um ein Viertel reduzieren. Hierzu müsste der bestehende fossile Kraftwerkspark anders eingesetzt werden: Um die Stromnachfrage zu decken, sollten Kraftwerke mit niedrigem CO2-Ausstoß den Vorzug erhalten vor Kraftwerken mit hohen CO2-Emissionen. Das ergibt eine aktuelle Studie, die das Öko-Institut im Auftrag von Greenpeace Energy erstellt hat.

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Kritische Worte für Strom-Impulspapier der Bundesregierung

strom2030-querMitte September veröffentlichte die Bundesregierung das „Impulspapier Strom 2030″, das die Weiterentwicklung unseres Stromsystems für die kommenden Jahren beschreibt. Das Papier soll eine breite Diskussion über die Rahmenbedingungen für unsere zukünftige Energieversorgung starten – Akteure waren deshalb aufgerufen, bis Ende Oktober ihre Meinung zu dem Impulspapier abzugeben. Auch Greenpeace Energy hat eine offizielle Stellungnahme an das zuständige Bundeswirtschaftsministerium eingereicht. Darin spart die Energie-Genossenschaft nicht mit Kritik: Viele Herausforderungen werden „viel zu vage“ angesprochen, heißt es in der Stellungnahme. Zudem müsse das Tempo des Kohle-Ausstiegs deutlich gesteigert und der Ausbau von Ökostrom-Speichern wie Windgas stärker von der Politik unterstützt werden. Zudem ignoriere die Bundesregierung den Trend zum „Prosuming“, bei dem Bürger Strom selbst erzeugen, nutzen und weiterveräußern wollen. Auch hierfür sei eine „konstruktive Rahmensetzung“ nötig, so Greenpeace Energy.

INFO Die komplette Stellungnahme von Greenpeace Energy finden Sie hier zum Download. Mehr zum Impulspapier Strom 2030  auf den Seiten des BMWi.

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Ein Blick in die Zukunft der Energieversorgung

Was moderne Speichertechnik und Software im Zusammenspiel mit erneuerbaren Kraftwerken schon heute an komplexen Leistungen für die Energieversorgung zu bieten haben, wurde heute im fränkischen Haßfurt der Öffentlichkeit präsentiert. Dort nahmen die Stadtwerke Haßfurt und der Hamburger Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy ihren neuen hochmodernen Elektrolyseur in einer feierlichen Zeremonie offiziell in Betrieb. Weiterlesen

Kraftwerk, Photovoltaik, Windrder

Neue Studie: Konventionelle Energien anderthalb mal teurer als EEG-Umlage

Stromkunden müssten 2017 auf jede verbrauchte Kilowattstunde eine „Konventionelle-Energien-Umlage“ von bis zu 10,8 Cent zahlen, wenn die versteckten Kosten für Kohle, Atom und Gas in den Strompreis eingerechnet würden. Das hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy berechnet. Laut der Kurzanalyse des FÖS summieren sich staatliche Fördergelder und gesellschaftliche Folgekosten für konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom im kommenden Jahr voraussichtlich auf bis zu 38 Milliarden Euro. Diese Mehrkosten konventioneller Energiequellen liegen damit etwa anderthalb mal so hoch wie die Förderung für erneuerbare Energien, die auf der Stromrechnung als EEG-Umlage transparent ausgewiesen wird.

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