Kategorie-ArchivMagazin

EU map with a plug

„Drohender Rückschritt für Europas Energiewende“

Es geht um viel: Wie soll Europas Strommarkt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten aussehen? Und welche Rollen sollen erneuerbare und konventionelle Energieträger dort künftig spielen? Diese Fragen werden zwischen Regierungen, EU-Institutionen und Branche derzeit heftig diskutiert – seit die Kommission im November ihr so genanntes „Winterpaket“ mit Entwürfen für entsprechende Richtlinien und Direktiven veröffentlichte. Auch Greenpeace Energy nimmt an der Debatte um Europas Energiezukunft aktiv teil: Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energiegenossenschaft, sieht dafür auch dringenden Handlungsbedarf – denn, sagt er im Interview: Das Paket aus Brüssel ist längst nicht so ambitioniert, wie es angesichts der EU-Klimaziele sein müsste.

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An der Wurzel unseres Windgases – Julia Verlinden besucht Enertrag-Elektrolyseur

Zwei Gründe haben Julia Verlinden veranlasst, von Berlin in die Brandenburgische Uckermark zu fahren: Zum Einen denkt die Energiepolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion darüber nach, mit welchen politischen Rahmenbedingungen sie den weiteren Erfolg von Windgas unterstützen kann. Schließlich ist die Power-to-Gas-Technologie notwendig für das Gelingen der Energiewende. Zum Anderen ist Verlinden aber auch proWindgas-Kundin bei Greenpeace Energy und von daher persönlich neugierig darauf, wo eigentlich das erneuerbare Gas herkommt, das ihr im Winter die Bude wärmt.

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Wende für´s Klima – Zwei Genossenschaften, ein Ziel

Unter dem Motto „Wende fürs Klima“ laden Oikocredit & Greenpeace Energy zu einer gemeinsamen Veranstaltung am 15.05.2017 in der VHS Münster ein. David ten Kroode, Manager für erneuerbare Energien bei Oikocredit International stellt neue Wege der Zusammenarbeit und Finanzierungen vor, um sauberen bezahlbaren Strom in entlegene Regionen zu bringen. Michael Friedrich von der Hamburger Energiegenossenschaft Greenpeace Energy zeigt auf, wie Bürgerenergiegenossenschaften zum Einstieg in eine erneuerbare Zukunft beitragen, am Beispiel des Strukturwandels in Braunkohleregionen.

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Den Atomausstieg vollenden – 30 Jahre nach Tschernobyl

Ungenügende Atomhaftung: Hendricks für besseren Opferschutz

Verursacher eines schweren Atomunfalls in Europa müssen aufgrund internationaler Abkommen nur für einen Bruchteil der verursachten Schäden aufkommen: Dieses Fazit zweier von Greenpeace Energy beauftragten Gutachten fand im Umfeld des Tschernobyl-Jahrestages große Resonanz in den Medien und veranlasste auch Politiker zu Stellungnahmen: In ersten Reaktionen auf die Gutachten stimmte nun Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) unserer Forderung zu, entsprechende internationale Haftungsabkommen nachzubessern.

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Neue Studie belegt mangelhafte Absicherung von Atomunfällen

Die Atomkraftwerke in Deutschlands Nachbarländern sind allesamt nicht ausreichend versichert, um die Kosten eines schweren nuklearen Unfalls zu decken. Einen Großteil der Schäden müssten nach heutiger Rechtslage die Geschädigten selbst tragen. Zu diesem Ergebnis kommen Analysen des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) sowie des renommierten Atomrecht-Anwaltes Hartmut Gaßner im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy.

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Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Frise-Hauses, Hamburg-Altona © Greenpeace Energy / Sabine Vielmo

Greenpeace Energy fordert Nachbesserungen am neuen Mieterstromgesetz

Es ist schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung, weil es Mieterstrommodelle im Prinzip erleichtert. Doch im Detail hat Greenpeace Energy noch Kritikpunkte am Entwurf für ein neues Mieterstromgesetz – und Vorschläge für dessen Verbesserung, die es heute beim zuständigen Bundeswirtschaftsministerium einreichte. Bislang kämpfen viele Modelle zum Beispiel wegen der Belastung durch die EEG-Umlage mit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. Mit welchen Vorschlägen Greenpeace Energy die Ausgangslage für Mieterstromprojekte so verbessern will, dass sie ihre positive Wirkung für das Gelingen der Energiewende in Zukunft im vollen Umfang entfalten können, lesen Sie hier.

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Durchblick im Dementi-Dickicht

Ist der Anschluss von hochmodernen Mini-Solarkraftwerken wie „simon“ im Versorgungsgebiet der Westnetz möglich, wie in unserem Blogeintrag von letzter Woche vermeldet? Wir sind vom Fortschritt für Balkon-Module nach wie vor überzeugt. Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz und dessen Muttergesellschaft Innogy (beide früher RWE) hingegen haben versucht, durch Dementis Zweifel an dieser Lesart zu wecken. Tatsächlich offenbaren ihre Stellungnahmen jedoch, dass dort offensichtlich eine Hand – Innogy – nicht zu wissen scheint, was die andere – Westnetz – tut. Das belegen diverse Greenpeace Energy vorliegende Westnetz-Schriftstücke zum Thema. Was von den Dementis zu halten ist, zeigt unsere Analyse.

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