Kategorie-ArchivAtomkraft

Hier finden Sie alle Informationen und Artikel rund um das Engagement von Greenpeace Energy gegen geplante Atomprojekte in Europa. Dazu gehören etwa die milliardenschweren Atomsubventionen für das AKW Hinkley Point C in Großbritannien oder das AKW Paks II in Ungarn.

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Terminvorschau: Demo und Konferenz gegen Atom

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Kazaguruma-Demo 2016: Mit Windrädern gegen Atomkraft. Fotos (2): Christoph Eckelt / Greenpeace Energy eG

Am Samstag, den 11. März jährt sich zum 6. Mal die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Wie schon in den vergangenen Jahren wird die traditionelle Kazaguruma-Demo – organisiert von japanischen Anti-Atom-Aktivisten – in Berlin an den Vorfall erinnern. Die Demo startet um 12 Uhr am Gendarmenmarkt in Mitte und zieht über Jägerstraße, Friedrichstraße und Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Greenpeace Energy unterstützt den Protestzug und wird in einem Redebeitrag über die Risiken grenznaher europäischer AKWs informieren. Infos zur Demo gibt es unter www.kazagurumademo.de.

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Protest vor dem AKW Temelin im vergangenen Herbst. Foto: ChristopH Rasch / Greenpeace Energy eG

Am 25. März – ebenfalls ein Samstag – findet in München die 7. Temelin Konferenz statt. Bei der eintägigen Veranstaltung geht es in Vorträgen und Diskussionen unter anderem um die mangelhaften Schweißnähte am tschechischen AKW. Greenpeace Energy wird sich im Konferenz-Vortrag der Wiederkehr der Atomkraft in Europa sowie dem Stand der Verfahren bei den umstrittenen Reaktorprojekten Hinkley Point C und Paks II in Ungarn widmen. Mehr zur Münchner Temelin Konferenz unter www.stoppt-temelin.de.

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„Putin-Besuch soll umstrittenes Atomprojekt Paks II zementieren“

Am 2. Februar 2017 besucht der russische Präsident Wladimir Putin Ungarn. Laut Einschätzung von Beobachtern dürfte bei dem Treffen mit Ungarns Präsident Viktor Orbán der Bau des Atomkraftwerks Paks II im Mittelpunkt stehen. Nachstehend kommentieren wir die aktuellen Entwicklungen und beantworten die wichtigsten Fragen zu dem höchst umstrittenen AKW-Projekt.

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Aufnahmedatum 08.05.2008 / Luxembourg, Luxemburg Stadt, Plateau de Kirchberg, TŸrme des EuropŠischen Gerichtshofes, fertig gestellt im Mai 2008, Blick von der Avenue John F. Kennedy, Flaggen der EU

Stichworte: aussen, der, EU, Europaeischen, Europaeischer, Europaeischer_Gerichtshof, Europazentrum, Gerichtshof, Hauptstadt, Justizgebaeude, Kirchberg, Luxembourg, Luxemburg, Neubau, Stadt, Union, Verwaltungsgebaeude

Rechtsstreit um britische Atomsubventionen geht in die nächste Runde

Greenpeace Energy zieht im Gerichtsverfahren um Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C vor den Europäischen Gerichtshof. Gemeinsam mit anderen Energieanbietern hatte Greenpeace Energy 2015 vor der Ersten Instanz des Luxemburger Gerichts die EU-Kommission verklagt, nachdem diese milliardenschwere Hilfszahlungen für das umstrittene Atomprojekt genehmigt hatte. Diese Subventionen verzerren den Wettbewerb auf dem Strommarkt in Europa und auch in Deutschland zu Lasten erneuerbarer Energien. Das Gericht hatte die Klage jedoch im September als unzulässig eingestuft; dagegen hat Greenpeace Energy nun Rechtsmittel eingelegt.

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Gericht weist Hinkley-Klage ab – Greenpeace Energy prüft Rechtsmittel

Greenpeace Energy prüft Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union zugunsten des Subventionspakets für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C. Das dem EuGH nachgeordnete Gericht hatte eine Klage von zehn Energieanbietern aus Deutschland und Österreich gegen hohe staatliche Subventionen für das AKW-Projekt als nicht zulässig abgewiesen.

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Internationale Temelin-Konferenz fordert Stopp neuer Atomprojekte

Angesichts aktueller Störfälle und Unregelmäßigkeiten fordert die 6. Temelin-Konferenz die tschechische Regierung auf, geplante AKW-Neubauprojekte zu stoppen. Eine entsprechende Resolution verabschiedete die Zusammenkunft von rund 40 Experten, Aktivisten und Politikern aus sechs europäischen Ländern in Hluboka nad Vltavou unweit des Atommeilers Temelin am Sonntag.Auch Greenpeace Energy war bei der Konferenz vertreten.

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