Kategorie-ArchivEEG und Energiepolitik

Sektorkopplungsstudie

Heute Hü, morgen Hott – EEG 2016 konterkariert das Klimaabkommen von Paris

Am heutigen Montag, 20. Juni, machen sich die 28 EU-Umweltminister bei einem Treffen in Luxemburg für die Ratifizierung des Klimaabkommens von Paris stark, darunter auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Nur einen Tag später geht die Gesetzesvorlage für das EEG 2016 in die parlamentarische Beratung, darin wird das Ausbautempo für erneuerbare Energien festgelegt. Politik paradox: Denn wie eine aktuelle Studie der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) nachweist, wird Deutschland mit diesem neuen EEG seine Klimaschutzverpflichtungen aus dem Pariser Abkommen weit verfehlen. Weiterlesen

IMG_0549

Fachgespräch zum EEG im Bundestag: Greenpeace Energy fordert Nachbesserungen

Die umstrittene Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes war erst zwei Tage vorher vom Bundeskabinett beschlossen worden, da war das Thema bereits auf der Agenda des Deutschen Bundestages. Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen hatte zum Fachgespräch geladen. Mehr als 30 Vertreter von Verbänden, Unternehmen sowie aus Wissenschaft und Politik waren in den Sitzungssaal des Paul-Löbe-Hauses gekommen, um über die Knackpunkte der Reform zu diskutieren.  Weiterlesen

Gabriel1

EEG-Reform: „Paradigmenwechsel“ mit Korrekturbedarf

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat heute in Berlin den vom Kabinett verabschiedeten Entwurf für die EEG-Reform 2016 vorgestellt. Trotz massiver Kritik aus Umweltorganisationen, Branche und Bürgerenergie hält die Bundesregierung an ihrem geplanten Konzept der Förder-Umstellung auf Ausschreibungen fest.  Der Gesetzesentwurf geht nun ins parlamentarische Verfahren.

Weiterlesen

IMG_4863

EEG-Demo: 8.000 Menschen protestieren gegen umstrittene Reform

Zusammen mit rund 8.000 Teilnehmern aus Branchenverbänden, Bürgerenergieprojekten, Unternehmen und Organisationen demonstrierte Greenpeace Energy unter dem Motto „Energiewende retten!“ in Berlin gegen die geplante EEG-Reform. Die jüngst gefassten Beschlüsse verschlechtern nach Meinung des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy massiv die Chancen für die lokal verankerte Bürgerenergie. „Für zahlreiche kleine Akteure und Projekte dürften die vereinbarten Einschnitte sogar existenzgefährdend sein“, sagte Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Hamburger Energiegenossenschaft auf der Großdemo in Berlin. Es kann nicht sein, dass die EEG-Reform ausgerechnet den bisherigen Motor der Energiewende abwürgt, die Bürgerenergie.“  Weiterlesen

_MG_6963

Mitmachen: Großdemo gegen EEG-Reform

Der Protest gegen die umstrittene EEG-Reform und ihre schmerzhaften Einschnitte zu Lasten von Ökostrom-Ausbau und Bürgerenergie geht weiter: Für Donnerstag, 2. Juni rufen Branchenverbände, Gewerkschaften und Landwirte zu einer gemeinsamen Großdemonstration gegen die geplante Gesetzesnovelle in Berlin auf. Greenpeace Energy ist dort mit auf der Straße – schließlich gilt es, die Errungenschaften der Energiewende zu verteidigen.
Weiterlesen

DEU; Germany, Hamburg, Greenpeace energy, Copyright photo: FRED DOTT, Hamburg, http://www.freddott.de, contact : fred.dott@t-online.de

Warnminute gegen drohende Einschnitte bei der Energiewende

Mit einer bundesweiten Warnminute haben heute Mittag mehrere hundert Unternehmen, Verbände und Organisationen in ganz Deutschland gegen drohende Einschnitte bei der Energiewende protestiert. Die gemeinsame Protestaktion unter dem Motto „5 vor 12″ richtet sich gegen Verschärfungen in der bevorstehenden EEG-Reform, mit denen der Ausbau der Erneuerbaren gedrosselt und kleine Bürgerenergie-Akteure benachteiligt werden. Greenpeace Energy und die Kraftwerkstochter Planet energy beteiligten sich am Hamburger Firmensitz an der Aktion.

Weiterlesen

????????????????????????????????????

Beratungen über EEG-Reform verschoben

Der Termin war mit Spannung erwartet worden, doch am Abend war klar: Bundesregierung und Ministerpräsidenten konnten sich nicht wie geplant auf Eckpunkte für die geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes einigen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kündigte nach dem Treffen mit den Länderchefs an, die Gespräche am 31. Mai fortzusetzen. Bei dem Treffen am Donnerstag seien immerhin „Kompromisse ausgelotet“ worden, hieß es. Strittig sind weiterhin vor allem die Parameter für den künftigen Ausbau der Windkraft an Land. Hier will die Bundesregierung ab 2017 auf Ausschreibungen statt auf garantierte Vergütungen setzen. Am Donnerstagabend protestierten zahlreiche Kritiker der EEG-Reform vor dem Bundeskanzleramt in Berlin (Foto). Campact hatte in einem Eil-Appell in kurzer Zeit mehr als 200.000 Unterschriften gegen die umstrittene Novelle gesammelt. Greenpeace Energy hatte zusammen mit anderen Ökostromanbietern im Vorfeld der Beratungen die Ministerpräsidenten in einem Offenen Brief dazu aufgerufen, die Ausbauziele und die Akteursvielfalt der Energiewende gegen die drohenden Einschnitte der Reform zu verteidigen.