Kategorie-ArchivEEG und Energiepolitik

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EuGH-Urteil zu Importstrom: Eine gute Nachricht für die Energiewende

Nun ist es offiziell: EU-Staaten sind nicht verpflichtet, erneuerbare Energien, die aus anderen Ländern importiert werden, zu fördern. Das hat jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Geklagt hatte ein finnischer Windanlagenbetreiber, der Strom nach Schweden liefert und von der dort üblichen Förderung profitieren wollte. Das Urteil bedeutet, dass auch die in Deutschland geltenden Beschränkungen beim Import von Grünstrom mit EU-Recht vereinbar sind. Es kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter der Energiepolitik bei Greenpeace Energy: Weiterlesen

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Grüne: „Deutschlands Vorbildsfunktion bei der Energiewende ist beschädigt“

Der Zeitpunkt hätte treffender kaum sein können: Nur wenige Stunden, nachdem der Deutsche Bundestag die umstrittene EEG-Reform von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel verabschiedet hatte, versammelten sich gleich nebenan im Paul-Löbe-Haus knapp 200 Experten und Branchenakteure, um über die Zukunft der Energiewende zu diskutieren. Geladen hatte die Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen. Auch Greenpeace Energy war mit dabei. Weiterlesen

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EEG-Reform 2014: Von „Stromschnellen“ und „Abrissbirnen“

Die EEG-Reform der Bundesregierung ist beschlossene Sache: Am Vormittag verabschiedete der Bundestag in namentlicher Abstimmung die umstrittene Gesetzesnovelle. Die Debatten um den Umbau der Erneuerbaren-Förderung und der Vermarktung von Ökostrom dürften damit aber längst nicht beendet sein. Und auf sicheren Füßen steht die Reform, die Energieminister Gabriel in Rekordtempo durchs Parlament gejagt hat, offenbar auch nicht. Weiterlesen

Faire Direktvermarktung ist nötig – und machbar!

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Noch berät der Bundestag über die geplante EEG-Reform. Foto: Christoph Rasch/Greenpeace Energy eG

Am 1. August soll sie in Kraft treten: die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Die EEG-Novelle sieht unter anderem vor, dass Ökostrom künftig fast komplett über die Strombörse vermarktet werden soll. Nachteil dieser geplanten „verpflichtenden Direktvermarktung“: der Grünstrom wird an der Börse zu „Graustrom“ unbekannter Herkunft – zum Nachteil des Verbrauchers. Dabei kann eine Direktvermarktung von EEG-Strom an Endkunden sehr wohl fair und energiewirtschaftlich sinnvoll ausgestaltet werden, meint Marcel Keiffenheim in seinem Kommentar. Weiterlesen

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Streiten für eine Energiewende der Bürger

Für die Ökostrombranche ist 2014 ein Jahr mit entscheidenden politischen Weichenstellungen: Die schwarz-rote Bundesregierung plant Einschnitte ins Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG); bis August läuft das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Schon im Vorfeld einigte sich die Große Koalition mit den Bundesländern auf Kompromisse bei der Erneuerbaren-Förderung – und mit der EU-Kommission auf weiterhin bestehende Industrie-Rabatte. Greenpeace Energy mischt sich offensiv in diese politischen Debatten ein.  Weiterlesen