Kategorie-ArchivKlimaschutz

Marcel Keiffenheim (2. v. l.) bei der dena-Abschlussdebatte (Foto: © Michael Friedrich / Greenpeace Energy eG)

„Das Pariser Klimaabkommen ändert alles“

Einerseits das EEG 2016, das die Energiewende mehr bremst als voranbringt, andererseits die große Herausforderung, die sich aus dem globalen Klimaabkommen von Paris ergibt – das war das Spannungsfeld auf der „Jahreskonferenz Power to Gas 2016“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) gestern in Berlin. Dort diskutierten gut 200 Entscheider und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft über die Rolle und die Chancen von Power to Gas oder Windgas bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland.

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Sektorkopplungsstudie

Heute Hü, morgen Hott – EEG 2016 konterkariert das Klimaabkommen von Paris

Am heutigen Montag, 20. Juni, machen sich die 28 EU-Umweltminister bei einem Treffen in Luxemburg für die Ratifizierung des Klimaabkommens von Paris stark, darunter auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Nur einen Tag später geht die Gesetzesvorlage für das EEG 2016 in die parlamentarische Beratung, darin wird das Ausbautempo für erneuerbare Energien festgelegt. Politik paradox: Denn wie eine aktuelle Studie der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) nachweist, wird Deutschland mit diesem neuen EEG seine Klimaschutzverpflichtungen aus dem Pariser Abkommen weit verfehlen. Weiterlesen

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Greenpeace-Studie: Pariser Klimaziele erfordern schnelleren Ökostrom-Ausbau

Als Folge des internationalen Klimaabkommens von Paris muss Deutschland seine Energieversorgung weit schneller komplett auf Erneuerbare Energien umstellen als bislang geplant. Um das in Paris auch von Deutschland beschlossene Ziel zu erreichen, den Temperaturanstieg deutlich unter 2 Grad, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen, muss Deutschland seine Energieversorgung noch vor dem Jahr 2035 vollständig auf Erneuerbare Energien umstellen. Dies zeigt eine Analyse des NewClimate Instituts zu den Konsequenzen des Pariser Abkommens für Deutschland im Auftrag von Greenpeace.
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Tagebau Welzow - open pit Welzow 02

Weltklima-Abkommen: Raus aus der Kohle. Rein in die Zukunft!

Es ist durchaus ein Meilenstein: 196 Staaten haben sich vor wenigen Tagen beim Klimagipfel COP 21 in Paris auf einen verbindlichen Vertrag zum Stopp des Klimawandels verständigt. Die globale Durchschnittstemperatur soll um nicht mehr als zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau steigen, beschloss die Weltgemeinschaft am 12. Dezember 2015.

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Fotostrecke: Das war der Global Climate March

 DSC_0162Weltweit gingen am Sonntag Menschen auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren – einen Tag vor dem Beginn der Klimakonferenz in Paris. 17.000 Menschen waren allein in Berlin beim „Global Climate March“ mit dabei. Auch Greenpeace Energy zeigte dort Präsenz – gegen die Nutzung der gefährlichen und teuren Atomenergie als vermeintlich klimafreundliche Alternative zur Kohle. Hier präsentieren wir einige Foto-Eindrücke von der Demonstration und anschließenden Kundgebung.

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Viele Menschen sehen vor allem die Bürgerenergie durch die aktuelle EEG-Reform bedroht. Foto: Christoph Eckelt/Greenpeace Energy eG

Global Climate March: Atomkraft darf keine Alternative sein

Greenpeace Energy appelliert an die Staatenvertreter auf der Pariser Klimakonferenz, Atomkraft als Alternative zu klimaschädlichen Energieerzeugungsarten kategorisch auszuschließen. Die Hamburger Energie-Genossenschaft wird mit dieser Forderung auch auf dem „Global Climate March“ in Berlin Präsenz zeigen. Von Montag an wollen die Vertreter von 196 Staaten in Paris ein verbindliches weltweites Klimaschutzabkommen aushandeln.
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Bremsen beim Ökostrom-Ausbau gefährdet deutsches Klimaziel

Lockert die Bundesregierung nicht die Bremse beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, dürfte Deutschland sein Klimaziel für das Jahr 2020 verfehlen – trotz des kürzlich beschlossenen „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“. Und: Wirtschaftlich lässt sich ein gebremster Ausbau nicht begründen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Beratungsbüros Energie- und Klimapolitik (EnKliP) im Auftrag von Greenpeace. Weiterlesen

Greenpeace-Studie: Junge Generation unterstützt die Energiewende

Der Klimawandel ist für die Generation der 15-24-Jährigen das wichtigste Umweltthema. 92 Prozent der jungen Menschen unterstützen ausdrücklich die deutsche Energiewende. 70 Prozent möchten zukünftig Ökostrom beziehen. Das zeigt die Auskopplung der ersten Ergebnisse des zweiten „Nachhaltigkeitsbarometers“, einer repräsentativen Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag von Greenpeace.  Weiterlesen

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Forderung: Klimabilanz im Verkehr mit Öko-Gasen verbessern

Autos könnten in Zukunft auch mit erneuerbaren Gasen fahren, die aus überschüssigem Ökostrom gewonnen werden. Diese besonders umweltfreundliche Option sollte nach Überzeugung von Greenpeace Energy im neuen Bundes-Immissionsschutzgesetz berücksichtigt werden, mit dem sich derzeit der Bundesrat befasst. Die Gesetzes-Novelle sieht eine so genannte Treibhausquote vor, welche die Umweltfreundlichkeit von Kraftstoffen im Straßenverkehr verbessern soll. Weiterlesen