Kategorie-ArchivThemen

Faire Direktvermarktung ist nötig – und machbar!

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Noch berät der Bundestag über die geplante EEG-Reform. Foto: Christoph Rasch/Greenpeace Energy eG

Am 1. August soll sie in Kraft treten: die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Die EEG-Novelle sieht unter anderem vor, dass Ökostrom künftig fast komplett über die Strombörse vermarktet werden soll. Nachteil dieser geplanten „verpflichtenden Direktvermarktung“: der Grünstrom wird an der Börse zu „Graustrom“ unbekannter Herkunft – zum Nachteil des Verbrauchers. Dabei kann eine Direktvermarktung von EEG-Strom an Endkunden sehr wohl fair und energiewirtschaftlich sinnvoll ausgestaltet werden, meint Marcel Keiffenheim in seinem Kommentar. Weiterlesen

Einfach Strom sparen im eigenen Haushalt

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Stromfressern zuhause einen Riegel vorschieben: Wir erklären, wie’s geht. Grafik: Carsten Raffel/Greenpeace Energy eG

Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit sollen Verbraucher mit zahlreichen Veranstaltungen dazu animieren, im Alltag besonnener und sparsamer mit Ressourcen umzugehen. Wer nachhaltiger leben möchte, der kann damit schon im eigenen Haushalt anfangen – indem er weniger Energie für all seine elektrischen Geräte verbraucht. Wie genau sich im Alltag schon mit ein paar einfachen Kniffen viele Kilowattstunden Strom einsparen lassen, das erklärt Henrik Düker von Greenpeace Energy. Weiterlesen

Muehlenfest Windpark Suderburg

Streiten für eine Energiewende der Bürger

Für die Ökostrombranche ist 2014 ein Jahr mit entscheidenden politischen Weichenstellungen: Die schwarz-rote Bundesregierung plant Einschnitte ins Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG); bis August läuft das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Schon im Vorfeld einigte sich die Große Koalition mit den Bundesländern auf Kompromisse bei der Erneuerbaren-Förderung – und mit der EU-Kommission auf weiterhin bestehende Industrie-Rabatte. Greenpeace Energy mischt sich offensiv in diese politischen Debatten ein.  Weiterlesen

Grün statt Grau: Das Ökostrom-Markt-Modell

84 Prozent der Deutschen wollen auch in Zukunft Ökostrom direkt aus Windkraft und Solar-Anlagen in Deutschland bekommen können. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid. Aber: Betreiber von Wind- oder Solarstromanlagen dürfen ihren Strom künftig nur noch über die Börse verkaufen. So sieht es der derzeitige Reform-Entwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor. Das Problem: Der Grünstrom wird dabei im Börsenhandel zu „Graustrom“ unbekannter Herkunft. Das aber bedeutet, dass es künftig kaum noch möglich sein wird, Ökostromkunden direkt aus deutschen Windkraft- oder Solaranlagen zu versorgen. Das Ökostrom-Markt-Modell geht deshalb einen anderen Weg. Weiterlesen