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Grüne Logistik für die Verkehrswende

Verstopfte Straßen, dreckige Luft, ständiger Lärm: Großstädte ersticken an einer Verkehrspolitik, die sich nur um das Auto dreht. In vielen deutschen Städten ist die Luft mittlerweile sogar so schlecht, dass die EU Deutschland wegen der Überschreitung von Grenzwerten verklagt. Keine Frage: Wir brauchen die Verkehrswende. Und das schnell.

Die Zahlen sind deutlich: Autofahrer verbringen bis zu 71 Stunden jährlich im städtischen Stau. Der Verkehr raubt aber nicht nur unsere kostbare Zeit, er macht krank. Die Europäische Umweltagentur rechnet vor, dass jährlich in Deutschland mehr als 10.000 Menschen frühzeitig an Krankheiten sterben, die durch Stickoxid-Abgase ausgelöst wurden, wie sie beispielsweise Dieselautos verursachen.

Was wir hierzulande brauchen ist eine echte Verkehrswende. Doch während in zahlreichen Ländern, wie in Frankreich, Indien, Norwegen, Großbritannien oder Schweden ganz konkrete Maßnahmen und Gesetze besiegelt werden, findet ein echtes Umdenken bei uns nur sehr zögerlich statt, sind die bisher erwogenen Maßnahmen von Politik und Wirtschaft schlichtweg nicht ausreichend.

Da ist es tröstlich, dass es mit den Logistikanbietern Velogista in Berlin und tricargo in Hamburg zwei Vorreiter gibt, die nicht auf die Politik warten wollen, sondern die Sache einfach selbst in die Hand nehmen. Beide haben es sich zur Aufgabe gemacht, den ansteigenden Wirtschaftsverkehr in Städten umweltfreundlich und zugleich effizient gestalten. Dabei im Einsatz: Elektro-Lastenräder betrieben mit Ökostrom von Greenpeace Energy.

Björn Fischer, Gründer von tricargo (Foto: tricargo)
Björn Fischer, Gründer von tricargo (Foto: tricargo)

„Als Spedition mit E-Transportfahrrädern sind wir auf eine saubere sowie energieeffiziente Warenlogistik spezialisiert. Damit läuten wir eine Verkehrswende ein und setzen sie als Pionier einer umweltfreundlichen Logistik bereits um. Für einen lebenswerten Raum im innerstädtischen Bereich. Für Mensch und Natur“, so Björn Fischer, Gründer von tricargo.

Wer jetzt den klassischen Fahrradkurier vor Augen hat, der irrt. Die Elektro-Lastenräder können es mittlerweile schon fast mit Kleinlastern aufnehmen und können problemlos Ladungen von bis zu 250 kg transportieren. Unterstützt werden Fahrerin und Fahrer dabei durch einen 250 Watt-Elektromotor.

Sie ersetzen aber nicht einfach normale Lieferautos, sie haben im dichten Stadtverkehr schlicht die Nase vorn: Sie fahren nahezu lautlos, platzsparend und emissionsfrei. Zwar haben sie eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit als ein Auto, sie können aber im Fall eines Staus legal auf Fahrradstreifen und -wege ausweichen. Zudem müssen die Fahrerinnen und Fahrer keinen Parkplatz suchen oder illegal auf Radstreifen oder in der 2. Reihe parken. Weiterhin stehen ihnen Wege offen, die für Autos gesperrt sind, z.B. Einbahnstraßen. Kurzum: Sie sind nicht nur sauberer, sie sind schneller und effizienter in der Stadt unterwegs.

Beide Unternehmen heben sich übrigens nicht nur mit ihren Gefährten, sondern auch in ihrer Geschäftspolitik ganz bewusst von den konventionellen Versanddienstleistern ab.

Martin Seißler, Geschäftsführer von Velogista (Foto: Velogista)
Martin Seißler, Geschäftsführer von Velogista (Foto: Velogista)

„Für unser Unternehmen spielen neben den ökologischen auch soziale Kriterien eine wichtige Rolle“, so Martin Seißler von Velogista. „In unserem Fall sind dies eine faire Behandlung der MitarbeiterInnen und eine ressourcenschonende Erbringung der Dienstleistung. Unsere Philosophie sieht eine faire Bezahlung für alle FahrerInnen nach Mindestlohnstandards vor, deshalb haben wir den Mindestlohn schon vor der gesetzlichen Regelung gezahlt, was in der Logistikbranche nicht selbstverständlich ist“

INFO: Kunden von Greenpeace Energy erhalten bei Velogista in Berlin und tricargo in Hamburg jeweils Vergünstigungen, die sich nach Art und Umfang des Auftrags richten. Sprechen Sie unsere Partner hierzu gerne an.

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