Unsere proWindgas-Kunden der ersten Stunde: Stefan Troeger

ge-prowindgas-logo-160927Überschüssiger Ökostrom wird per Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt und dann ins Gasnetz eingespeist – auf diesem einfachen Prinzip basiert unser Gastarif proWindgas. Einer der ersten Gaskunden war Steffen Troeger, der sich schon im Juli 2011 angemeldet hatte, um dann ab Oktober proWindgas zu beziehen. In einem Interview erklärt er, warum er sich nach wie vor für das Produkt begeistert und wie er mit Lego-Figuren für mehr Umweltbewusstsein wirbt. 

Greenpeace Energy: Seit wann sind Sie schon Ökostromkunde bei Greenpeace Energy und warum sind Sie gewechselt?

Steffen Troeger: Vor etwa acht Jahren kam bei mir der Wunsch auf, keine Energie mehr von meinem städtischen Großanbieter zu beziehen, der voll auf Atomkraft gesetzt hat. Auf verschiedenen Online-Vergleichsportalen habe ich mich dann über Alternativen informiert und bin so auf Greenpeace Energy gestoßen. Mir war sofort klar, dass hier wirklich ein sinnvoller Gedanke hinter den Produkten steht. Deshalb – und weil ich endlich weg von der unzeitgemäßen und unsauberen Atomkraft wollte – habe ich mich entschieden, zu Greenpeace Energy wechseln.

Als dann im Jahr 2011 unser Gasprodukt proWindgas auf den Markt kam, haben Sie als einer der ersten Kunden Ihre Wärmeversorgung auf den neuen Tarif umgestellt. Was hat Sie dazu bewegt?

Troeger: Der Gedanke, dass überschüssiger Ökostrom aus Windkraft in Gas umgewandelt wird, war für mich von Anfang an einfach faszinierend. Einerseits kann so gewährleistet werden, dass weniger Energie verschwendet wird, was extrem sinnvoll ist. Andrerseits unterstützt man mit dem Bezug von proWindgas ein Stück Pionierarbeit von echten Impulsgebern. Und weil für mich Nachhaltigkeit ausschlaggebender ist als irgendwelche Preisentwicklungen, unterstütze ich lieber einen Pionier als den billigsten Energiediscounter.

Der Gedanke, dass überschüssiger Ökostrom aus Windkraft in Gas umgewandelt wird, war für mich von Anfang an einfach faszinierend.

Wie lief Ihr Wechsel zu proWindgas ab?

Troeger: Ich habe durch den Newsletter von Greenpeace Energy von dem Tarif erfahren und dann einfach telefonisch Bescheid gegeben, dass ich wechseln möchte. Alles andere wurde dann für mich organisiert.

Der Umweltschutz und die Energiewende sind Themen, die Sie auch in selbst produzierten Trickfilmen auf Ihrem Youtube-Channel behandeln. Könnten Sie uns etwas über diese Tätigkeit erzählen?

Troeger: Ich bin beruflich im Bereich Sound-Design tätig und interessiere mich seit meiner Kindheit für die Bild- und Tontechnik. Deshalb habe ich auch immer mit dem Gedanken gespielt, Trickfilme zu produzieren. Anfang der 2000er bin ich dann im Internet auf kleine Filme gestoßen, die sich mit Animation durch Lego-Figuren und Bausteine beschäftigen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich damit ebenfalls hobbymäßig angefangen habe. Heute produziere ich die Filme dank der Energie von Greenpeace Energy atomstromfrei und lasse auch Themen einfließen, die mich persönlich beschäftigen. Dazu zählt dann zum Beispiel die Energiewende oder der Schutz unserer Umwelt.

Steffen Troeger - proWindgas-Kunde der ersten Stunde. Foto: Privat.
Steffen Troeger – proWindgas-Kunde der ersten Stunde. Foto: Privat.

Welche Reaktionen erhalten Sie auf diese Filme?

Troeger: Vor allem für meinen Film zum Thema CO2 und Klimaschutz habe ich, bis auf einige wenige Ausnahmen, ein sehr positives Feedback erhalten. Ich denke, dass man gerade mit dem Material Lego auch die kommende Generation – also Kinder und Jugendliche – schon relativ früh für solch generationsübergreifenden Herausforderungen wie die Energiewende sensibilisieren kann.

Was ist Ihrer Meinung nach – neben einer solchen Sensibilisierung – noch notwendig, um vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen?

Troeger: Es müssen sich vor allem mehr Menschen für 100prozentigen Ökostrom entscheiden. Nur so nimmt die Nachfrage nach nicht-regenerativen Energiequellen ab. Neben dem politischen Willen, aus der Atomkraft auszusteigen und Erneuerbare auszubauen, kann schließlich auch jeder Verbraucher etwas für die Energiewende tun, indem er seine Konsumentscheidungen überdenkt. Das gilt in keinem Fall nur für Deutschland, sondern auch für das globale Gesamte.

Welche Wünsche möchten Sie Greenpeace Energy und dem Produkt proWindgas für die Zukunft mit auf den Weg geben?

Troeger: Ich wünsche Greenpeace Energy, dass der Anteil an Windgas im Gasmix nach wie vor kontinuierlich steigt und dass auch der Kundenstamm immer weiter zunimmt. Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Produkt und finde es besonders schön, dass über den Kundenservice immer ein netter Ansprechpartner da ist und man nicht wie eine Nummer behandelt wird.

Info Rückenwind für die Energiewende – jetzt zu proWindgas wechseln. Weitere Infos gibt es hier. Der Wechsel ist einfach und dauert nur wenige Minuten.

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