Olaf Behr: „Der Ausstieg aus dem Braunkohletagebau wäre der dringlichste Schritt“

15-Logo_hoch_posGreenpeace Energy wird 15 Jahre alt, im Herbst 1999 wurde das Unternehmen gegründet. Das Jubiläum ist ein Meilenstein, den wir entsprechend würdigen wollen – indem wir wichtige Weggefährten, Mitglieder und Kunden zu Wort kommen lassen. Bereits seit dem 1. Januar 2000 bezieht Olaf Behr aus dem schleswig-holsteinischen Lohe-Rickelshof Ökostrom von Greenpeace Energy und ist damit einer unserer ersten Kunden gewesen.

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Olaf Behr. Foto: privat

Frage: Herr Behr, wissen Sie noch, wann Sie das erste Mal von Greenpeace Energy gehört haben?

Behr: Da ich schon länger Fördermitglied bei Greenpeace bin, habe ich aus den Greenpeace-Nachrichten von der Gründung von Greenpeace Energy erfahren.

Frage: Sie werden seit dem 1. Januar 2000 von uns mit Ökostrom versorgt – was hat damals den Ausschlag gegeben, zu Greenpeace Energy zu wechseln?

Behr: Ausschlaggebend für den Wechsel zu Greenpeace Energy war für mich in erster Linie die damalige Atomenergiepolitik der Bundesregierung.

Frage: Sie kennen uns nach 15 Jahren ja recht gut – was unterscheidet Greenpeace Energy von anderen Energieversorgern?

Behr: Was Greenpeace Energy von anderen Energieversorgern unterscheidet, ist einmal die Transparenz, dann die Zuverlässigkeit bei den Stromgebühren und nicht zuletzt die Genossenschaftsidee.

Frage:  Was ist Ihre Meinung, wie steht es um die Energiewende in Deutschland?

Behr: Leider nicht so gut, wie es sein könnte, wenn ich die Lobbyarbeit der Kohleindustrie, hauptsächlich im Braunkohletagebau, beobachte.

Frage: Wenn Sie Energieminister in Deutschland wären – welches Projekt würden Sie als erstes angehen?

Behr: Der Ausstieg aus dem Braunkohletagebau wäre der aus meiner Sicht der dringlichste Schritt und damit mein erstes Projekt, gerade auch im Hinblick auf die betroffenen Menschen in diesen Regionen.

Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen die Genossenschaftsidee von Greenpeace Energy aufgreifen.“ Olaf Behr

Frage: Gibt es etwas, dass Sie sich von Greenpeace Energy für die Zukunft wünschen?

Behr: Ich wünsche mir eher etwas für Greenpeace Energy als von Greenpeace Energy, nämlich dass noch mehr Menschen die Genossenschaftsidee von Greenpeace Energy aufgreifen und Stromkunden und Genossenschaftsmitglieder werden.

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