Kommentar: Engagement für die Lausitz fortsetzen

Die für den Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte zuständige Citigroup hat Greenpeace vom Bieterverfahren vorerst ausgeschlossen. Greenpeace Nordic hatte eine Interessensbekundung für die deutschen Kraftwerke und den Tagebau des Konzerns in der Lausitz abgegeben, das inhaltlich von Greenpeace Energy mitgestaltet wurde. Nils Müller, Vorstand von Greenpeace Energy kommentiert den derzeitigen Stand des Verfahrens.

Nils Mueller, Greenpeace Energy
Nils Müller, Vorstand Greenpeace Energy. Foto: Enver Hirsch / Greenpeace Energy eG

„Die Citigroup hat die Interessensbekundung von Greenpeace Nordic an der Braunkohlesparte von Vattenfall offenbar aus formalen und nicht aus inhaltlichen Gründen abgelehnt. Greenpeace Energy war beratend an der Erstellung dieses Konzeptes beteiligt. Die uns zum jetzigen Zeitpunkt vorliegende Ablehnungsbegründung geht auf die – von uns mitentwickelten – Konzepte und Berechnungen nicht ein, was wir bedauern. Greenpeace Energy will sich trotz dieser Entscheidung weiterhin für einen Strukturwandel in der Lausitz hin zu einer Erneuerbaren-Zukunft einsetzen. Die Reaktionen, die wir seit dem Einstieg ins Bieterverfahren in der vergangenen Woche aus der Finanz-, Energiebranche bzw. aus der Bürgerenergie erhalten haben, bestärken uns darin.“

INFO Greenpeace Nordic will den Ausschluss durch die Citigroup nicht hinnehmen und hat einen Protestbrief an den zuständigen schwedischen Minister geschrieben. Hier erfahren Sie mehr dazu.

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