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Berliner Energietage eröffnet

In der Hauptstadt sind am Morgen die Berliner Energietage eröffnet worden, Die seit 1999 stattfindende Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland vereint nicht nur Aussteller und Fachvorträge, sondern ist auch eine Plattform für Debatten.

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Senatorin Günther bei der Eröffnung der Energietage. Foto: Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG

Einen kritischen Grundton setzte Veranstalter Jürgen Pöschk gleich zu Beginn: „Es gibt keinen gesellschaftlichen Grundkonsens über Klimaschutz und Energiewende in Deutschland“, sagte Pöschk bei der Eröffnung – und verwies auf eine eigens durchgeführte Umfrage unter rund 800 Energietage-Teilnehmern. „40 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Klimaschutz in der breiten Bevölkerung nur wenige Menschen interessiert.“ Hier bestehe – auch Seitens der Politik – also Handlungsbedarf.

Auch Berlins parteilose Umweltsenatorin Regine Günther sagte in ihrem Grußwort: „Die Energiewende ist an einem kritischen Punkt angelangt – wir werden viele neue Innovationen entwickeln und erproben müssen, damit Deutschland in diesem Bereich Schrittmacher bleibt.“ Berlin solle dabei zu einer „Modellstadt“ für die Energie- und Verkehrswende werden. Auch Vertreter von Greenpeace Energy und Planet energy sind in Berlin mit vor Ort und werden in Fachvorträgen und Diskussionen viele spannende Eindrücke mit nach Hause nehmen.

INFO Die Berliner Energietage finden noch bis zum 5. Mai statt. Über 300 Referenten sind in mehr als 50 Einzelveranstaltungen vertreten. Mehr als 9.500 Besucher haben sich angemeldet.  Mehr unter www.energietage.de.

 

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