Tagebau Welzow - open pit Welzow 02

Weltklima-Abkommen: Raus aus der Kohle. Rein in die Zukunft!

Es ist durchaus ein Meilenstein: 196 Staaten haben sich vor wenigen Tagen beim Klimagipfel COP 21 in Paris auf einen verbindlichen Vertrag zum Stopp des Klimawandels verständigt. Die globale Durchschnittstemperatur soll um nicht mehr als zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau steigen, beschloss die Weltgemeinschaft am 12. Dezember 2015.

Für dieses Ziel setzen sich auch Greenpeace Energy und seine Tochterfirma Planet energy seit ihrer Gründung mit aller Kraft ein. So bedeutend der Beschluss von Paris ist, sein wahrer Wert zeigt sich erst daran, wie konsequent er umgesetzt wird. Ohne einen raschen Ausstieg aus der Kohle jedenfalls, besonders aus der Braunkohle, werden wir das Zwei-Grad-Ziel nicht erreichen. Und erst recht nicht die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze, die der Vertrag als wünschenswert festschreibt.

Auch wenn Greenpeace – und Greenpeace Energy als Berater in energiewirtschaftlichen Fragen – aus dem Bieterverfahren für die Übernahme der Vattenfall-Braunkohlesparte in der Lausitz ausgeschlossen wurden: Unseren Einsatz für die Zukunft der Lausitz und den Klimaschutz durch Erneuerbare-Energie-Projekte in dieser Region werden wir nicht einstellen.

Foto: Greenpeace e.V.
Greenpeace-Aktion zur Weltklimakonferenz in Paris

Im Gegenteil. Denn auch in Deutschland wird es keine Energiewende ohne Kohleausstieg geben. Dieser Wandel ist nicht nur nötig, sondern auch sozialverträglich machbar. Das wollen wir beweisen. Für uns beginnt die Arbeit an diesem Projekt jetzt also erst richtig. Und Sie, unsere Kundinnen und Kunden, und ihr, liebe Freunde und Unterstützer, geben uns dafür die nötige Energie.

Wir starten demnächst via Facebook und hier im energy.aktuell-Newsblog eine kleine Umfrage zum Thema.

2016 wird ein spannendes Jahr. Raus aus der Kohle. Rein in die Zukunft! Wir freuen uns darauf. Mit Ihnen! Mit euch!

Bis dahin schöne Grüße von Ihrem und eurem
Greenpeace Energy-Team

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