Auch Greenpeace Energy ist mit MitarbeiterInnen, KundInnen und Mitgliedern zur Anti-Braunkohle-Demo am Hambacher Wald gekommen. Hier finden Sie Infos und Impressionen zum Geschehen vor Ort.

Am Mittag hat am Hambacher Forst zwischen Aachen und Köln die große Anti-Kohle-Demonstration begonnen. Beobachter sprechen von bis zu 50.000 TeilnehmerInnen. Es ist damit die bislang größte Anti-Kohle-Demonstration im Rheinischen Revier. Mehrere Organisationen, darunter Greenpeace,  hatten zu der Großdemo aufgerufen. Und auch Greenpeace Energy war mit dabei – gut sichtbar mit Bannern und Protestschildern. Aber auch mit einem Infostand. Zuvor hatte die Energiegenossenschaft eine Umfrage veröffentlicht, wonach rund ein Drittel der Stromkunden in Deutschland wegen der Auseinandersetzung um die Braunkohleförderung erwägen, zu Ökostrom zu wechseln. Unter anderem hatte Spiegel Online darüber berichtet.

Fotostrecke: Die Großdemo am Hambacher Wald

Martin Kaiser, Geschäftsführer bei Greenpeace Deutschland, sagte in seinem Redebeitrag:  „Dieser Tag zeigt, wie stark die Klimabewegung inzwischen geworden ist. Sie hat RWEs rücksichtslose Kohlepläne gestoppt und sendet damit ein klares Signal Richtung Berlin: Hunderttausende Menschen wollen, dass der Ausstieg aus der Kohle schon heute beginnt. Kein Wald, kein Dorf, keine Kirche dürfen mehr für klimaschädliche Kohle geopfert werden.  Nun kann die Kohlekommission endlich ohne RWEs Störfeuer an ihrem Auftrag arbeiten. Sie muss bis Ende des Jahres einen Plan vorlegen, wie Deutschland seine Energieversorgung schnell genug modernisiert, um die Pariser Klimaziele zu erreichen und den Menschen in den Revieren dabei eine Zukunftsperspektive zu bieten.“