Ein spannender Energiekongress, ein grüner Bus und jede Menge Kohle: Wir blicken zurück auf das Greenpeace Energy-Jahr 2018.

Januar

Neuer Look
Ganz im Zeichen der guten Vorsätze und Neuanfänge haben wir das Jahr mit einem neuen Look für unseren Blog gestartet. Und noch was hat sich in unserem Blog getan: Unsere Nachhaltigkeitsexpertin Uta Gardemann berichtet ab sofort rund um ihren spannenden Themenkomplex.

Februar

Greenpeace Energy-Onlineshop
In Kooperation mit dem Greenpeace Magazin Warenhaus startet unser neuer Onlineshop mit ausgewählten und nachhaltigen Produkten aus der Greenpeace Energy-Welt.

Neues Branchenbuch
Ab sofort lassen sich unsere Geschäftskunden auf einer praktischen Deutschlandkarte finden. Auf einen Blick sehen Sie, wer in Ihrer Umgebung Ökostrom und/oder proWindgas von Greenpeace Energy bezieht und so Teil unserer Green Community ist.

März

Grüne Logistik
Ob Infomaterialien, Equipment für öffentliche Auftritte oder komplette Messestände: Unternehmen haben im Alltag oft viel innerstädtisch zu transportieren. Das bundesweite Projekt „Ich entlaste Städte“ soll herausfinden, ob Lastenräder helfen können, den motorisierten Verkehr zu entlasten. Wir sind dabei!

April

Windgas in wenigen Jahren preiswerter als Erdgas
Erneuerbarer Wasserstoff kann schon in den 2030er-Jahren günstiger sein als fossiles Erdgas. Das belegt eine Kurzstudie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy. Während die Preise für Erdgas bis 2040 kontinuierlich steigen, sinken die Produktionskosten für Windgas im gleichen Zeitraum ab.

Schluss mit Müll
Um die anhaltende Plastikflut einzudämmen, können auch Verbraucherinnen und Verbraucher etwas tun. Zum Beispiel, indem sie in einem der immer mehr werdenden Unverpackt-Läden einkaufen. Wir freuen uns, dass viele von Ihnen sich für Greenpeace Energy als Energieversorger entschieden haben.

Mai

Nix wie raus aus der Kohle
Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland wünscht sich den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kohle. Je früher Deutschland aus der Kohle aussteigt, desto größer ist dafür die Zustimmung der Menschen im Land. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten, repräsentativen Umfrage aus Januar 2018 und einer darauf aufbauenden Studie, die die Universität St. Gallen im Auftrag von Greenpeace erarbeitet hat.

Juni

Windräder müssen stillstehen, während Atomkraftwerke weiterlaufen
Mehr als die Hälfte des Jahres 2017 durften norddeutsche Windkraftanlagen und Solaranlagen keinen Strom produzieren – während Atomkraftwerke in ihrer Nähe weiterliefen. Das ergibt eine aktuelle Untersuchung des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy.

Braunkohle-Ausstieg spart jährlich fast 28 Milliarden Euro
Durch einen schnellen Braunkohleausstieg in Deutschland ließen sich jährlich 27,9 Milliarden Euro für Schäden und Zusatzkosten vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace Energy.

Juli

Neue Solarstrom plus-Anlage in Betrieb
Hilde Zettl setzt mit der PV-Anlage auf ihrem Dach ein Zeichen für die Zukunft: „Einen besseren Sommer hätte ich kaum erwischen können, um unsere Solaranlage in Betrieb zu nehmen“, freut sie sich. „So viel Sonne, das übertrifft meine Erwartungen.“ Ihr Haus steht im Rheinischen Braunkohlerevier. Der Tagebau Garzweiler II ist nur vier Kilometer entfernt.

September

Greenpeace Energy und Windpark Ellhöft schließen ersten direkten Stromliefervertrag für Privatkunden ab
Den deutschlandweit ersten Vertrag zur direkten Belieferung von Privatkunden mit Strom aus Windkraftanlagen, die aus der EEG-Förderung fallen, hat Greenpeace Energy mit einem Bürgerwindpark geschlossen. Das so genannte „Power Purchase Agreement“ (PPA) ermöglicht den wirtschaftlichen Weiterbetrieb des Windparks Ellhöft in Schleswig-Holstein auch dann, wenn die EEG-Förderung ausläuft.

Erheblich mehr Kunden wechseln zu Greenpeace Energy
Viermal mehr Kunden als normalerweise üblich wechseln im Herbst zu Greenpeace Energy. Die Verbraucherinnen und Verbraucher steigen offenbar wegen der Auseinandersetzungen um den Hambacher Wald und die dort geplante Ausbeutung der Braunkohle durch den RWE-Konzern um.

Wege in eine grüne Energiezukunft
Der diesjährige Energiekongress Berlin: das waren für die mehr als 150 Gäste wieder einmal mehr als ein Dutzend Veranstaltungen – von intensiven Workshops über packende Vorträge und eine Theater-Performance bis hin zum Streitgespräch mit einem Vattenfall-Lobbyisten. Der alle zwei Jahre veranstaltete Kongress stand auch unter den Vorzeichen der aktuellen Auseinandersetzung um den Kohleausstieg.

Oktober

Windparks nutzen statt abschalten
Mit diesem Ziel bauen Greenpeace Energy und Energie des Nordens aus Ellhöft einen Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff durch Windenergie. Der Windgas-Elektrolyseur im schleswig-holsteinischen Haurup mit einer Nennleistung von einem Megawatt soll von 2020 an jährlich bis zu 3,75 Millionen Kilowattstunden Wasserstoff ins Gasnetz einspeisen.

Grüne Premiere: sauberer Bus, sauberer Strom
Wir liefern ab sofort sauberen Strom für den ersten deutschen Elektrobus im Fernverkehr. Der Fernbusanbieter FlixBus fährt zwischen Frankfurt am Main und Mannheim viermal täglich mit Ökostrom von Greenpeace Energy.

 

Neue solarstrom plus-Anlage
Die Umweltaktivistin Antje Grothus engagiert sich seit Jahren für die Erhaltung des Hambacher Waldes und ist selbst eine Bewohnerin Buirs, ein Dorf am Rande des Tagebaus Hambach. Seit diesem Herbst hat sie eine neue Solaranlage auf dem Dach ihres Hauses und speist damit sauberen Strom für Solarstrom plus-Kunden von Greenpeace Energy ins Netz ein.

November

Bayerischer Energiepreis
Die Windgas Haßfurt GmbH wurde für den Praxiseinsatz der zukunftsweisenden Power-to-Gas-Technologie mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet. Damit werden die Erkenntnisse honoriert, die das Gemeinschaftsunternehmen von Greenpeace Energy und den Städtischen Betrieben Haßfurt für die Speicherung erneuerbarer Energien sammelt.

ReinRevierWende
Greenpeace Energy legt mit der ReinRevierWende einen ambitionierten Plan für das Rheinische Braunkohlerevier vor. Kern des Konzepts: Die Braunkohle-Kraftwerke und Tagebaue des RWE-Konzerns ab 2020 stufenweise zu übernehmen und bis 2025 stillzulegen.

Dezember

Eindrucksvolles Protest-Zeichen
Kurz vor Beginn des Weltklimagipfels im polnischen Katowice: Über 36.000 Menschen in Köln und Berlin protestieren trotz Kälte und Wind für einen engagierten Kohleausstieg und gegen das Versagen der Bundesregierung beim Klimaschutz. Auch Greenpeace Energy war dabei – mit Bannern, Infostand und einem Tanz-Flashmob.