Unsere proWindgas-Kunden der ersten Stunde: Beate und Georg Echle

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ge-prowindgas-logo-160927Genau fünf Jahre schon – so lange bietet Greenpeace Energy mit dem Gastarif proWindgas Kundinnen und Kunden die Chance, die revolutionäre Speichertechnologie Power-to-Gas zu fördern. Als erstes mit dabei waren Georg und Beate Echle. Das Ehepaar hat sich im Jahr 2011 vor allen anderen unserer inzwischen mehr als 14.000 Kunden für proWindgas entschieden.


Nicht nur beim Thema Windgas sind Beate und Georg Echle Überzeugungstäter. Auch in der Anti-Atomkraft-Bewegung sind die beiden schon seit rund 30 Jahren aktiv. Angefangen hatte dieses Engagement nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Damals lebte das Paar noch in München und erwartete das erste Kind. Für die gelernte Krankenschwester und Religionslehrerin Beate Echle war dies eine Motivation, der Vereinigung „Mütter gegen die Atomkraft“ beizutreten. „Damals habe ich einfach aus dem Bewusstsein als Mutter heraus gehandelt, weil ich unseren Kindern eine intakte Umwelt hinterlassen wollte“, erklärt sie.

Als die Echles einige Jahre später in die baden-württembergische Gemeinde Ubstadt-Weiher umziehen, die weniger als 30 Kilometer von dem Atommeiler Philippsburg entfernt liegt, werden sie auch hier bei Protestaktionen aktiv. „Natürlich hat man ein mulmiges Gefühl, wenn man sich überlegt, was mit unserer Gemeinde passieren würde, sollte in Philippsburg etwas schief gehen“, erklärt der studierte Meteorologe Georg Echle, der sich auch berufsbedingt für Windenergie interessiert.

Ökostrom statt Billigstrom

Mit dem Umzug und der plötzlichen Nähe zu dem Kernkraftwerk kommt auch der Wechsel zu Greenpeace Energy. Damals baute das Ehepaar das gemeinsame Haus und suchte parallel hierzu nach einer ökologischen Stromversorgung. „Das war im Jahr 2003, zu einer Zeit, in der Billigstrom überall beworben wurde und viele Menschen sich für solche Versorger entschieden“, so Georg Echle. „Zu dieser Entwicklung wollten wir bewusst nicht beitragen, sondern einen Anbieter unterstützen, der dafür sorgt, dass der Strom sauberer wird.“ Dass dieser Anbieter nur Greenpeace Energy sein kann, war besonders für Beate Echle schnell klar. Der Grund: „Hier gibt es einfach eine klare, transparente und glaubwürdige Informationspolitik.“ Als Greenpeace Energy rund acht Jahre später, im Frühling 2011, ankündigt, mit dem Tarif proWindgas zukünftig Wasserstoff aus überschüssigem Ökostrom zu erzeugen und ins Gasnetz einzuspeisen, waren die Echles sofort Feuer und Flamme. Besonders die Vorzüge des Produktes gegenüber Erd- und Biogas liegen für Georg Echle auf der Hand: „Im Gegensatz zu Erdgas ist Windgas erneuerbar und setzt kein CO2 frei“, erklärt er. „Biogas ist zwar ebenfalls nachwachsend, braucht aber eine Unmenge an Monokulturen und verschlingt so landwirtschaftliche Flächen und schadet der Biodiversität“.

Von Windgas überzeugt

Wegen all dieser Vorzüge hofft das Ehepaar, dass Windgas endlich von Seiten der Politik als entscheidender und fördernswerter Faktor der Energiewende erkannt wird. Schließlich seien insbesondere im Hinblick auf den langsamen Ausbau des Ökostromnetzes und der wetterabhängigen Produktion von Windkraft gute Speichertechnologien unerlässlich. So liefert Power-to-Gas als Langzeitspeicher genug Kapazitäten, um Zeiten, in denen Wind und Sonneneinstrahlung ausbleiben, mit vorher eingespeistem überschüssigem Ökostrom zu überbrücken. „Als wir dieses Jahr in Norddeutschland in Urlaub waren, haben wir dort in vielen dünn besiedelten Gebieten riesige Windfelder gesehen“, so Beate Echle. Für sie steht fest, dass hier vorhandene Überschüsse nur durch Power-to-Gas effizient genutzt werden können. „Leider hört man in der öffentlichen Debatte viel zu wenig über die Förderung solcher Projekte“, bedauert sie.

proWindgas ist eine Investition in den Schutz unserer Umwelt.

Um die Technologie, von der die Echles so überzeugt sind, zu unterstützen, nahmen sie für den Anbieterwechsel sogar einen Monat ohne Gasversorgung in Kauf. „Das war kein Problem, denn es war Sommer und wir haben auch eine Solaranlage, die uns mit Wärme versorgt“, so Georg Echle.

Ansonsten lief der Wechsel zu proWindgas ohne weitere Probleme ab und bis heute ist das Ehepaar sehr zufrieden mit dem Tarif – auch weil es sich nun keine Gedanken mehr über die Gaspreisentwicklung machen muss. „Wir sind von dem Produkt überzeugt und deshalb interessieren uns solche Preisschwankungen auch nicht mehr“, sind sich die beiden einig. „Außerdem ist proWindgas eine Investition in den Schutz unserer Umwelt – ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Gastarifen.“

Info Rückenwind für die Energiewende – jetzt zu proWindgas wechseln. Weitere Infos gibt es hier. Der Wechsel ist einfach und dauert nur wenige Minuten.