Plastikmüll verseucht Meere, tötet Tiere, gilt als Geißel künftiger Generationen. Soweit bekannt. Jetzt arbeitet die EU laut Medienberichten an einem „radikalen Plan“: Strohhalme zum Beispiel soll es künftig nicht mehr geben. Doch es braucht mehr als nur Lippenbekenntnisse.

Vielleicht haben Sie es auch gelesen? Eine große Nachrichten-Webseite vermeldete vor wenigen Tagen, dass die EU-Kommission ein europaweites Verbot von Einweggeschirr vorschlagen möchte. Goodbye Plastik-Strohhalme und Essensstäbchen. Soweit so gut.

Doch was hieran radikal sein soll, wird vermutlich Geheimnis der Autorin, bzw. des Autors bleiben. Zumal ausschließlich ein Verbot von Produkten in Erwägung gezogen wird, für die es „gute und preislich vergleichbare Alternativen“ gebe. Und: Ohne Zustimmung der Mitgliedstaaten und des Europaparlaments geht gar nichts. Gut gebrüllt, Papiertiger. Denn es bleibt: die Plastikflut. Wollen wir dem Problem wirklich begegnen, dann bedarf es ganz konkreter Taten.

Foto: FÜLL

Die gute unter den vielen schlechten Nachrichten zum Thema Plastikmüll ist: Es gibt sie, die Ideen und Lösungen. Von Menschen, die nicht länger auf Politik und Wirtschaft warten möchten. Diese gilt es zu unterstützen und wir würden uns freuen, wenn auch Sie den beiden nachfolgenden Crowdfunding-Projekten Ihre Aufmerksamkeit schenken.

FÜLL. Einfach. Mehrfach.

Die Tüte aus waschbarem Papier. FÜLL besteht aus 70% Zellulose und 30% Latex. Dies macht die Tüte reißfest, wiederverwendbar und langlebig. Unterstützen Sie das Projekt der beiden sympathischen Berlinerinnen und helfen Sie dabei, Einwegverpackungen überflüssig zu machen. Hier geht es zum Crowdfunding.

Unverpackt Düsseldorf

Unverpackt einkaufen ist in Düsseldorf aktuell noch Zukunftsmusik. Sie können dabei helfen, dass es nicht bloß bei einer Vision bleibt. Unterstützen Sie das Crowdfunding für den ersten Unverpackt Laden in Düsseldorf. Hier geht es zum Crowdfunding.

INFO: Gute Nachrichten braucht der Mensch. Sie kennen ein tolles Projekt, dass uns dabei hilft, überflüssigen Müll zu vermeiden und unsere Welt ein Stück weit besser zu machen? Dann schreiben Sie uns. Vielen Dank!