Innovativ und Preisgekrönt: Für unseren Elektrolyseur im fränkischen Haßfurt haben wir gemeinsam mit dem Stadtwerk Haßfurt den Bayerischen Energiepreis erhalten. Bayerns neuer Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat den Preis am 15. November im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg verliehen.

Wie die Zukunft der Energiewende aussieht, zeigen wir mit dem Stadtwerk Haßfurt seit Oktober 2016: Überschüssiger Wind- und Solarstrom wird in erneuerbaren Wasserstoff (Windgas) umgewandelt und im Gasnetz gespeichert. Dabei wird zugleich das Stromnetz stabilisiert. Der Wasserstoff geht an unsere proWindgas-KundInnen. Spätestens 2035, bei dann 65 Prozent Erneuerbaren-Anteil in Deutschland, wird Windgas unverzichtbar für die Versorgungssicherheit und die Belieferung von Industrie, Wärmesektor, Flug- und Schiffsverkehr mit grünen Kraft- und Brennstoffen.

Herzstück der Power-to-Gas-Anlage ist der PEM-Elektrolyseur mit 1,25 MWel Anschlussleistung, Bild: Windgas Haßfurt

Für den Praxiseinsatz dieser zukunftsweisenden Technologie haben die Windgas Haßfurt GmbH, die Greenpeace Energy mit dem Stadtwerk Haßfurt betreibt, nun den Bayerischen Energiepreis in der Kategorie „Energieverteilung und -speicherung“ erhalten. Damit werden die Erkenntnisse honoriert, die das Gemeinschaftsunternehmen der Städtische Betriebe Haßfurt GmbH und der Hamburger Ökoenergiegenossenschaft für die Speicherung erneuerbarer Energien sammelt. „Wir freuen uns über diesen Preis“, sagt Nils Müller, Vorstand von Greenpeace Energy, „damit wird eine Technologie ausgezeichnet, die für eine erfolgreiche Energiewende unverzichtbar ist.“