In Frankfurt am Main hat am 10. September die siebte Auflage des von Greenpeace Energy alle zwei Jahre ausgerichteten Energiekongresses stattgefunden. Nils Müller und Sönke Tangermann, Vorstände der Energiegenossenschaft, eröffneten die Veranstaltung am Morgen. 160 Teilnehmer sind trotz warmen Spätsommerwetters auf den Frankfurter Uni-Campus gekommen – darunter viele Genossenschafts-Mitglieder, die zum ersten Mal bei einem Energiekongress von Greenpeace Energy dabei sind, um sich über aktuelle klima- und energiepolitische Fragen zu informieren.

Bildergalerie: Die Impressionen vom Energiekongress

Alle Fotos: Ikuma / Greenpeace Energy eG

„Statt eine europäische Energiewende voranzutreiben, ist die Visionslosigkeit der Politik derzeit nicht zu überbieten“, warnte Martin Kaiser, einer der drei neuen Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland in seinem Eröffnungsvortrag, „deswegen ist die deutsche Energiewende als Blaupause für die Welt an einer Wegscheide angelangt.“ Die Pariser Klimaziele, die drohende Wiederkehr der Atomkraft in Europa, die Entwicklung der Energiewende in Deutschland nach der jüngsten EEG-Reform sowie der Einsatz innovativer Zukunftstechnologien wie Windgas sind nur einige der Themen, die beim Kongress auf der Tagesordnung standen, zahlreiche Workshops luden zum Mitdiskutieren ein.