Soenke Tangermann und Nils Mueller, Geschaeftsfuehrung Planet Energy GmbH
Sönke Tangermann, Nils Müller. Foto: Enver Hirsch/Greenpeace Energy eG

Seit Ende Februar 2014 steuert ein neues Vorstandsteam die Geschicke des Ökostrom-Anbieters Greenpeace Energy. Es ist eine Mischung aus Neuanfang und Kontinuität, denn Nils Müller und Sönke Tangermann sind Deutschlands größter Energie-Genossenschaft schon seit Jahren eng verbunden – als gemeinsame Geschäftsführer der Unternehmenstochter Planet energy, die Kraftwerke projektiert, baut und betreibt. Im Interview mit energy.aktuell sprechen die beiden nach rund 100 Tagen im Amt erstmals ausführlich über ihre Pläne für das Unternehmen und die Zukunft wichtiger Projekte.

Frage: In 100 Tagen kann man ein Unternehmen nicht völlig umkrempeln – aber doch einige neue Akzente setzen. Was sind die großen Baustellen, die Ihr seit dem Beginn Eurer Amtszeit angepackt habt? Und welche Themen sind Euch besonders wichtig?

Sönke Tangermann: Unser übergeordnetes Ziel ist, dass wir die „besonderen“ Merkmale schärfen, die Greenpeace Energy ausmachen. Das heißt zum Beispiel, unseren aus Wind- und Wasserkraft produzierten Strom-Mix zu modernisieren. Zudem wollen wir unsere Ökostrom-Kriterien überarbeiten, also die eigenen Qualitäts-Standards auf den Prüfstand stellen.

Nils Müller: Wir machen das nicht ohne Grund. Wir wollen neue Argumente dafür liefern, warum wir einer der zuverlässigsten Versorger und ein wirklich „hundertprozentiger“ Ökostromanbieter sind. Und wir wollen wieder stärker auf die Leute zugehen, um sie als Kunden oder Genossenschaftsmitglieder zu gewinnen.

Frage: Greenpeace Energy wird also offensiver im Vertrieb?

Wir wollen neue Argumente dafür liefern, warum wir einer der zuverlässigsten Versorger und ein hundertprozentiger Ökostromanbieter sind.“Nils Müller

Nils Mueller, Greenpeace Energy
Foto: Enver Hirsch/Greenpeace Energy eG

Müller: Ja, denn hier haben wir in den letzten Jahren zu wenig Aktivität entfaltet. Wir haben einen sehr gut funktionierenden Kundenservice, aber wir haben keinen proaktiven Vertrieb. Ein Kunde, der bei uns ist, der kann sich gut aufgehoben fühlen. Seine Fragen werden gut beantwortet, er kann uns gut erreichen – das funktioniert wunderbar. Aber wir müssen bekannter im Markt werden. Und das bedeutet die Ausrichtung hin zu einem vertriebsorientierten Unternehmen. Wir haben im ersten Schritt das Budget für Marketing und Vertrieb mehr als verdoppelt. Und dahinter sollen künftig auch entsprechende Aktivitäten stehen.

Frage: Greenpeace Energy hat in den vergangenen Jahren bereits einige Vorstandswechsel erlebt. Was wollt Ihr anders machen als Eure Vorgänger – und wie soll sich das Unternehmen unter Eurer Führung langfristig verändern?

Tangermann: Durch die Wechsel im Vorstand hatten wir einige Jahre, in denen die von uns jetzt angeschobenen Weiterentwicklungen schlicht nicht möglich waren, weil die Kontinuität und Ruhe dafür fehlten. Da ist leider Einiges liegengeblieben, was wir jetzt nachholen wollen, im Team. Wir hoffen, dass Nils und ich – weil wir eben jahrelang und erfolgreich bei Planet energy zusammengearbeitet haben – diesen Teamgedanken auf Greenpeace Energy übertragen können. Da stecken wir derzeit eine Menge Energie rein.

Müller: Unser Motto für die Unternehmensentwicklung ist deshalb auch: ausprobieren! Es sind auch Fehler erlaubt. Wir sagen: bevor wir nichts machen, wollen wir experimentieren – das gilt eben auch für das Thema Strom- und Gaskriterien, also die Frage: welche Energie-Qualität bieten wir an? Sönke hat es ja eben angesprochen: diese Kriterien sind fast seit Gründung des Unternehmens weitgehend gleich geblieben. Und die Energiewirtschaft hat sich nun mal verändert in den letzten 15 Jahren. Wir arbeiten deshalb gerade unter Hochdruck daran, die Stromkriterien zu überarbeiten und so zu fassen, dass sie auf der einen Seite die Energiewende vernünftig voranbringen, zugleich aber auch die strengen Greenpeace-Kriterien berücksichtigen. Wir wollen auch in Zukunft den besten Ökostrom anbieten können. Ich denke, dass unsere Kunden das von uns erwarten. Da liegt die Latte auch bei uns selbst sehr hoch und deshalb werden wir auch nie zu den billigsten Stromanbietern gehören. Aber das ist auch nicht unser Ziel.

Windpark Wundersleben
Als Geschäftsführer von Planet energy waren Müller und Tangermann enger in operative Geschäft eingebunden. Dieses Foto entstand während der Errichtung des Planet-Windparks Wundersleben. Foto: Sabine Vielmo/Greenpeace Energy eG

Frage: Bei Planet energy arbeitet Ihr schon seit Jahren als Geschäftsführer zusammen. Wie hat sich Euer Leben und Euer beruflicher Alltag verändert, seit Ihr Ende Februar 2014 in den Vorstand der Muttergesellschaft berufen wurdet?

Tangermann: Der größte persönliche Einschnitt für mich war, nicht mehr so stark im operativen Geschäft eingebunden zu sein und die Verantwortung für konkrete Projekte an das mittlere Management abzugeben. Nils und ich müssen jetzt so viele Mitarbeiter führen – und für die wollen wir auch persönlich da sein. Das bedeutet eben, einen Großteil der Zeit in Besprechungen zu verbringen. Und so hat die Arbeitswoche jetzt eben 60 Stunden.

Müller: Es blutet einem schon ein bisschen das Herz, sich ein Stück weit aus einem so gut funktionierenden und eingespielten Unternehmen wie Planet energy operativ herauszuziehen. Nun ist man ja in viel größeren Strukturen unterwegs, muss in viel größeren Dimensionen denken – und hat trotzdem noch die zeitliche Belastung einer Doppelfunktion…

Frage: …weil Ihr momentan ja noch weiter als Geschäftsführer bei Planet energy im Amt seid. Wie wird es langfristig an der Spitze des Tochterunternehmens weitergehen, soll diese demnächst neu besetzt werden?

Tangermann: Ja, auf jeden Fall. Es ist allerdings nicht ganz einfach, neue Geschäftsführer für Planet energy zu finden. Denn diese müssen bestimmte Qualifikationen und Zulassungen mitbringen, die für die Arbeit auf dem Finanzmarkt gelten, für die Ökostrom-Branche aber eher untypisch sind. Das liegt daran, dass wir bei Planet energy eben auch Vermögensanlagen vertreiben. Deshalb haben wir uns darauf eingestellt, dass es noch etwas dauern könnte, bis eine neue Planet-Geschäftsführung gefunden ist. Wir streben das aber auf jeden Fall an.

Frage: Sprechen wir übers Geschäft: 2012 hatte Greenpeace Energy unterm Strich noch einen Verlust geschrieben, für das Folgejahr liegt man nun deutlich im Plus, auch Planet energy verzeichnet einen leichten Überschuss. Ist das ein wirtschaftlich solides Fundament? Oder seht Ihr mittelfristig Risiken, zum Beispiel in sich verändernden politischen Rahmenbedingungen?

Müller: Wir sind alle von gesetzlichen Rahmenbedingungen abhängig. Und wenn die nicht mehr stimmen, können wir prinzipiell alle in Schwierigkeiten geraten.  Ich glaube aber, dass wir wirtschaftlich auf sehr gesunden Füßen stehen – auch dank der Konsolidierung der Vergangenheit.

Zurzeit gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass unsere solide wirtschaftliche Entwicklung mittelfristig getrübt werden könnte.“Sönke Tangermann

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Foto: Enver Hirsch/Greenpeace Energy eG

Tangermann: Das sehe ich genauso. Risiken gibt es immer, aber mittlerweile sind wir bei der Beherrschung und Voraussage von Risiken sehr viel besser geworden. Zurzeit gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass unsere solide wirtschaftliche Entwicklung mittelfristig getrübt werden könnte.

Frage: Welche konkreten unternehmerischen Ziele habt Ihr Euch also gesetzt?

Tangermann: Wir werden 2014 sicherlich nicht so hohe Überschüsse erzielen wie im vergangenen Jahr. Wir arbeiten wirtschaftlich vernünftig, aber das Ziel einer Genossenschaft – wie wir es sind – besteht nicht darin, möglichst hohe Profite zu erwirtschaften…

Müller: Auch beim Kundenzuwachs möchten wir deutlich stärker zulegen, als es in den vergangenen Jahren der Fall gewesen ist.

Frage: Viele Kunden warten beim Pionier-Projekt Windgas gespannt auf neue Entwicklungsschritte. Greenpeace Energy wirbt ja schon länger mit der Idee, durch Windstrom Öko-Wasserstoff zu produzieren und dem Erdgasmix beizumischen. Wie also geht es mit Windgas konkret weiter?

Tangermann: Wir haben schon seit einigen Jahren eine Kooperation mit der Firma Enertrag, die eine Windgas-Anlage in Brandenburg betreibt. Jetzt sieht es so aus, dass wir im Herbst 2014 tatsächlich mit der Einspeisung beginnen können und dann auch Wasserstoff in unserem Erdgasmix haben. Im nächsten Schritt wollen wir den Bau und Betrieb von Wasserstoffanlagen – so genannten Elektrolyseuren – finanzieren und auch eigene Anlagen realisieren. Darüber sind wir derzeit in Gesprächen. Unsere Gas-Kunden zahlen für die Umsetzung dieser Technologie ja einen proWindgas-Förderbeitrag – und jetzt stehen uns auch genügend Mittel daraus zur Verfügung, um endlich größere Windgas-Projekte umzusetzen.

Frage: Weshalb aber hat es vom Start des Windgas-Projektes 2011 bis zur bevorstehenden Einspeisung im Herbst so lange gedauert? Gab es Widerstände?

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Politische Arbeit: Müller und Tangermann beim Parlamentarischen Abend in Berlin. In der Bildmitte Brick Medak von Lichtblick. Foto: Christoph Eckelt/Greenpeace Energy eG

Tangermann: Ja, die gibt es auch noch – und zwar bei den Betreibern von Erdgasleitungen. Die stehen diesem Prinzip nämlich erst mal skeptisch gegenüber, weil das für sie „fremdes“ Gas ist. So ein bisschen erinnert mich die Situation an damals, als das EEG eingeführt wurde. Damals baute man Windparks und Photovoltaikanlagen und wollte diese ins öffentliche Stromnetz einbinden – und damals hatten die Netzbetreiber den neuen Anbietern auch viele Steine in den Weg geräumt. Denn es ging ja darum, dass eine Art Oligopol aufgegeben wurde. Heute müssen wir die Netzbetreiber wieder überzeugen, um eine Einspeisung von Windgas in der Breite zu erreichen. Und auch das braucht Zeit.

Frage: Apropos Rahmenbedingungen: Greenpeace Energy versteht sich als politisch aktiver Energieanbieter – und man hat den Eindruck, dass dieses Engagement auch immer nötiger wird, angesichts von geplanten Einschnitten für die Erneuerbaren-Branche durch die aktuelle EEG-Reform der Bundesregierung. Zum Zeitpunkt dieses Interviews ist die aktuelle Reform noch nicht endgültig beschlossen – aber wie erlebt Ihr die politischen Diskussionen derzeit?

Tangermann: Ich halte die massive Absenkung der Vergütungen für Photovoltaik und Windkraft für sehr bedenklich. Gerade das Kostenargument – die Erneuerbaren seien „zu teuer“ – ist eine Milchmädchenrechnung. Die konventionellen Energien sind sehr viel teurer, als viele Verbraucher aufgrund der Stromrechnung glauben. Das haben wir in einer von uns beauftragten Studie nachweisen lassen. Kohle und Atom profitieren von versteckten Subventionen, für die die Menschen über ihre Steuergelder zur Kasse gebeten werden. Hier wird also ein Bild von den erneuerbaren Energien als Kostentreiber vermittelt, das völlig falsch ist. Und die Politik, die das befeuert, die schadet natürlich der Energiewende…

Müller: …und da müssen wir uns weiterhin ganz stark einmischen. Und wir müssen auch nach außen stärker zeigen, was wir im Bereich Energiepolitik alles leisten. Das ist vielen Kunden gar nicht klar, wie wir uns politisch engagieren, wie wir Gesetzgebungsprozesse mit beeinflussen, wie wir auf der Straße zu sehen sind. Aber ganz wichtig: wir sind auch keine Träumer. Bei allen politischen Forderungen lassen wir für uns selbst die wirtschaftliche Seite nie außer Acht. Und wir sind ja der lebende Beweis dafür, gegen fossile Energieträger zu sein – aber auch marktfähig zu zeigen, wie es anders geht.“

Frage: Greenpeace Energy mischt sich politisch ja auch auf internationaler Bühne ein. Im Frühjahr hat das Unternehmen bei der EU-Kommission Beschwerde gegen hohe staatliche Einspeise-Vergütungen für den Reaktor-Neubau im britischen Hinkley Point eingelegt. Solche juristischen Auseinandersetzung sind langwierig und kompliziert – warum sind sie aber aus Unternehmenssicht auch nötig?

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Atomkraftwerk Hinkley Point: Greenpeace Energy protestiert gegen die geplante Einspeisevergütung. Foto: Richard Baker/Wikimedia Commons

Tangermann: So ein Fall wie die Erweiterung des Atomkraftwerks Hinkley Point in England zeigt ja den Offenbarungseid, den man von den konventionellen Energien in den kommenden Jahren erwarten muss: dort werden elf Cent pro Kilowattstunde für 35 Jahre garantiert, das ist viel mehr als der Marktpreis. Wer so etwas fordert, der sagt unverblümt, dass eine solche Technik, die die größten Risiken überhaupt in sich trägt und gegen den Widerstand der Bevölkerung durchgesetzt werden muss, auch noch die teuerste ist. Und das gilt in ähnlichem Maße auch für Kohlekraftwerke, wenn man an die realen Kosten denkt. Wir müssen einfach darauf aufmerksam machen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Denn letztlich geht es dabei auch um Wettbewerbsverzerrung.

Frage: Nicht nur energiewirtschaftlich, sondern auch auf dem Finanzmarkt ist die Politik dabei, neue Rahmenbedingungen zu setzen. Hierzulande soll zum Beispiel der Kleinanlegerschutz gestärkt werden. Eigentlich eine gute Sache, aber könnte das auch Projekte von Greenpeace Energy tangieren?

Müller: Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass der Gesetzgeber versteht, dass die Energiewende zu einem großen Teil in Bürgerhand liegen muss und dass die Hürden für Genossenschaften nicht zu hoch sein sollten. Dass etwa nicht zu hohe Anforderungen ans Eigenkapital vorhanden sein sollten. Bei Vermögensanlagen – das ist ja ein anderer Bereich, der den Anlagenbau und damit Planet energy betrifft – da muss man noch abwarten, was passiert. Ich bin aber zuversichtlich, dass der Gesetzgeber da genau differenziert: wohin fließt bei einem Projekt das Geld, wie transparent und sicher sind die Projekte? Da stehen wir äußerst gut da, das wird uns auch von unabhängiger Seite immer wieder bescheinigt.

Frage: Im Herbst 2014 wird Greenpeace Energy 15 Jahre alt. Ein Grund zum Feiern? Was bedeutet dieses Jubiläum für Euch?

Tangermann: Ein Mensch befindet sich mit 15 Jahren in der Pubertät, da verändert sich ja Einiges, da werden wichtige Weichen fürs Leben gestellt. Auch wir sind derzeit in einer Phase der Veränderung. Das muss auch so sein, damit wir uns für die Herausforderungen der kommenden Jahre wappnen können.

Müller: Die Energiewende wird ja auch erwachsen. Es gibt große Player, es gibt uns Mittelständische und es gibt kleine Player. Und wir behaupten uns ja bisher erfolgreich in diesem Markt. Da sind wir schon stolz auf das, was bisher geleistet wurde. Das kann man feiern, das werden wir auch in kleinem Rahmen würdigen, aber wir werden keine große Party schmeißen. Wir werden dieses Jubiläum zur Reflexion nutzen, zur Rückschau einerseits – aber vor allem für den Blick nach vorne.

Biografisches

Sönke Tangermann geht nach der Ausbildung zum Industrietechnologen 1996 zunächst zu Siemens. Anschließend folgt ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bremen. Ab 2002 ist der gebürtige Niedersachse dann bei einem Hamburger Projektentwickler für die Bewertung und juristische Begleitung von Windpark-Neubauten verantwortlich. 2005 wechselt er als Geschäftsführer zur Planet energy GmbH. Die Kraftwerkstochter von Greenpeace Energy baut er mit den Bereichen Projektentwicklung, Betrieb und Beteiligungsmodelle weiter aus. Ende Februar 2014 wird Tangermann schließlich gemeinsam mit Nils Müller, seinem langjährigen Co-Geschäftsführer bei Planet energy, in den Vorstand der Greenpeace Energy eG berufen.

Nils Müller studiert nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Er absolviert verschiedene Stationen, unter anderem bei einer führenden Wirtschaftsauskunftei und bei einem Softwareunternehmen im Ausland. Anschließend arbeitet er mehrere Jahre als Geschäftsführer in der Finanzwirtschaft, wo er unter anderem für das Asset- und Risikomanagement und die Konzeption von Fonds verantwortlich ist. Der gebürtige Hamburger kommt 2010 als Geschäftsführer zur Kraftwerkstochter Planet energy.

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Christoph Rasch
Arbeitete lange als Journalist und Autor für Tageszeitungen, Magazine und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit dem Frühjahr 2014 im Bereich Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy tätig.