Schon im fünften Jahr liest Hamburg „erneuerbar“: Vom 22. bis 27. April treten wieder Dutzende namhafte Autoren und Künstler bei „Lesen ohne Atomstrom“ auf – mit dabei sind unter anderem Günter Grass, Nina Hagen, Anna Thalbach oder Andrea Maria Schenkel. Das eintrittsfreie Programm mit Lesungen und Gesprächen findet an mehreren Hamburger Kulturorten statt – und die beteiligten Künstler bekennen sich klar zu Atomausstieg und Energiewende. Auch Greenpeace Energy macht die 5. Erneuerbaren Lesetage als offizieller Unterstützer möglich. Das ganze Programm finden Sie hier.

Bereits einige Wochen vor der eigentlichen Veranstaltungsreihe – zum Gedenktag der Reaktorkatastrophe von Fukushima am 11. März – luden die Organisatoren von „Lesen ohne Atomstrom“ zur Programmpräsentation in der Hamburger „Fabrik“: Neben prominenten Gästen wie Bestseller-Autorin Gudrun Pausewang („Die Wolke“) und Kabarettist Henning Venske stand auch Greenpeace-Energy-Vorstand Sönke Tangermann mit auf der Bühne. Tangermann stellte die aktuelle Klage der Energie-Genossenschaft gegen die Atombeihilfen für den Reaktorbau Hinkley Point C in Großbritannien vor – und erntete dafür den Applaus der vielen hundert Zuschauer.

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Greenpeace-Energy-Vorstand Sönke Tangermann bei der Auftaktveranstaltung. Foto: Screenshot

„AKW-Betreiber müssen merken, dass es Widerstand gibt“, sagte Tangermann, „denn solange Klagen im Raum stehen gibt es keine Investitionssicherheit für solche Projekte.“ Greenpeace Energy klagt vor dem EU-Gericht in Luxemburg gegen die Hinkley-Beihilfen, weil diese den Wettbewerb auf dem Strommarkt verzerren und zugleich Türöffner für weitere AKW-Projekte in Europa sein könnten.

INFO Die komplette Programmpräsentation vom 11. März lässt sich als Video auf unserer Kampagnen-Webseite nachträglich in voller Länge ansehen. Greenpeace Energy wird zudem während der Erneuerbaren Lesetage im April die Besucher weiter über das Engagement gegen Hinkley Point C auf dem Laufenden halten.