Seit Mai 2015 arbeiten das Clubkombinat, der Verband der Hamburger Clubbetreiber, Party- und Kulturereignisschaffender, und Greenpeace Energy gemeinsam daran, die Energiewende in der Hamburger Musikszene voranzubringen. Mit dem Resourceneffizienzfonds wurde nun ein weiteres Kapitel in der erfolgreichen Zusammenarbeit geschrieben.

Zum Start der Kooperation im Mai 2015 war der legendäre Jazzkeller Cotton Club der erste Club, der zu sauberer Energie von Greenpeace Energy wechselte, inzwischen beziehen mehr als 20 Mitglieder des Clubkombinats 100 Prozent sauberen Ökostrom von Greenpeace Energy zu attraktiven Konditionen und können zugleich ihren Stromverbrauch optimieren. Darunter so namhafte Clubs, wie die Markthalle, das Uebel & Gefährlich und das Gängeviertel.

Von der nachhaltigen Zusammenarbeit profitiert die Hamburger Clubszene aber noch auf weitere Weise: Für jede Kilowattstunde Strom, die ein Clubmitglied bezieht, führt Greenpeace Energy einen festen Betrag an das Clubkombinat ab – zur Förderung der Hamburger Musik- und Kulturszene und dem nachhaltigen Engagement des Vereins.

Ein weiterer Baustein in der Zusammenarbeit ist nun die Realisierung des Ressourceneffizienzfonds: Gemäß dem Stiftungszweck “Steigerung der Energieeffizienz” setzt sich die dem Clubkombinat angegliederte Clubstiftung für die Etablierung eines Förderfonds zur Ressourceneffizienz in Kultureinrichtungen mit Musikbühnen ein. Die Maßnahmen und ihre Einsparpotenziale wurden vorab mit professionellen Energieberatungen in den jeweiligen Clubs durch Lars Wilcken vom Institut für Umwelt, Coaching & Training ermittelt. Diese wurden durch Energieberatungsgutscheine der Clubstiftung bezuschusst.

„Das ist ein gelungener Start für das Förderprogramm. Damit ist erwiesen, dass auch kleinteilige Maßnahmen im Clubwesen zu Einsparungen führen. So können unsere Mitglieder mehr Unruhe stiften und dabei weniger Strom verbrauchen.“

Thore Debor, Geschäftsführer Clubkombinat Hamburg e.V.

Heimo Rademaker, Inhaber von Marias Ballroom. Foto: privat

In der ersten Antragsrunde konnten nun vier Hamburger Clubs eine finanzielle Unterstützung für Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen erhalten: In den Spielstätten Marias Ballroom, Pony Bar, Westwerk und Kulturwerkstatt Hamburg konnten konkrete Maßnahmen in den Bereichen Leuchtmittel, Lüftung, Kühlschränke und Handtrockner in einer Höhe von 6.000 Euro umgesetzt werden.

Satzungsgemäß wurden 5.000 Euro von der Clubstiftung ausgeschüttet, die durch das FairTix-Ticketing erzielt wurden. Die restliche Summe zur Deckung der Investitionen spendete Greenpeace Energy als Projektpartner.

Für dieses Programm wird ein Einsparpotenzial von mindestens 14.500 kWh und 2.800 kg CO2 pro Jahr geschätzt. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch eines 3-Personen-Haushalts für rund fünf Jahre.