Mit der Energiewende steht Deutschland vor einer der größten strukturellen Veränderungen seit Beginn des Industriezeitalters. Mit POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar.
Die Geschichte einer Suche – und einer Reise, auf der Fragen aufgeworfen und Antworten gefunden werden.

Artwork_72dpiDer Film, der in dieser Woche seine bundesweite Premiere und Aufführungen in zahlreichen Städten feiert, dokumentiert  die Auseinandersetzung um eine Energiewende, die von unten erfolgt – dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument.

Mit journalistisch-analytischem Blick, untermauert von einer tiefgreifenden Recherche zeigt POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion Aktivisten, Unternehmer, Zweifler und Kritiker. Der Film setzt einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende: Kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger. Trotzdem unversöhnlich dort , wo Versöhnung nicht möglich ist.

Power+To+Change+23
„Die Atomindustrie denkt, sie könne die Kraft des Atoms kontrollieren. Die Geschichte zeigt: Sie können es nicht!.“ Aussteiger Peter Smith, ehemaliger Sicherheitsingenieur des AKW Hinkley Point bei einer Protestveranstaltung in Brüssel.
 Fotos (3): change filmverleih
Podiumgespräch
Podium zur Filmpremiere: Sonja Peterson, Institut für Weltwirtschaft Kiel, Joachim Fünfgelt, Brot für die Welt, Marcel Keiffenheim und die Moderatorin Michaela Assmann, Radio- und Fernsehjournalistin (v.l.nr.). Fotos (2): Heinrich-Böll-Stiftung

Auch das Engagement von Greenpeace Energy als politischer Energieanbieter hat Eingang in den Film gefunden – denn auch die Subventions-Klage und der Protest gegen das britische AKW-Projekt Hinkley Point C werden im Film thematisiert. Greenpeace Energy wirkte denn auch am Rahmenprogramm von Vorführungen von „Power to Change“ mit. So war Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Energie-Genossenschaft, am 17. März auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung bei  der Premiere in Kiel mit dabei und diskutierte mit anderen Gästen auf dem Podium über den Stand der Energiewende in Deutschland, die neuen Herausforderungen für die Bürgerenergie hierzulande sowie die drohende Wiederkehr der Atomkraft in Europa, gegen die Greenpeace Energy aktuell eine neue Mitmach-Kampagne gestartet hat.

MEHR INFOS rund um das Filmprojekt und ein Verzeichnis von Kinos, in denen POWER TO CHANGE läuft, finden Sie hier.