Welche politischen Rahmenbedingungen brauchen wir für eine wirklich erfolgreiche Energiewende? Nur ein Thema auf dem Energiekongress von Greenpeace Energy am 8. November in Hamburg.
Auf der Agenda der Konferenz, die seit 2004 alle zwei Jahre stattfindet, stehen auch Fragen wie: Was muss guter Ökostrom heute leisten können? Und welche Rolle spielt die Atomkraft in Deutschland, Europa und weltweit? Mehr als 120 Besucher sind eingeladen, darüber in der Hamburger Hafencity zu diskutieren.

Der Kongress beginnt mit einem Impulsvortrag von Jakob von Uexküll. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende  des World Future Council betrachtet die Energiewende in einem etwas anderen Licht. Losgelöst von den täglichen Politik-Debatten lädt uns Uexküll ein, die Energiewende als Chance zu sehen, für zukünftige Generationen Verantwortung zu übernehmen und ihnen statt einer schmutzigen eine saubere und günstige Energieversorgung zu übergeben.

Im ersten Workshop-Block am Vormittag können die Besucherinnen und Besucher zwischen verschiedenen Workshops wählen. Wir beschäftigen uns mit dem Thema Kohle und fragen, wie viel Kohle eigentlich im deutschen Strom steckt und warum die großen Energiekonzerne mit billiger Kohle immer noch ungehindert satte Gewinne einfahren können. Weitere Workshops drehen sich um Windgas, die Großbaustelle Energiepolitik und die Frage, was eigentlich guten Ökostrom ausmacht.

Während der Mittagspause werden wir in einer Ausstellung einen Blick auf die letzten 15 Jahre werfen und schauen, was seit der Gründung von Greenpeace Energy passiert ist – bei uns und im Energiewendeland Deutschland.

Im zweiten Workshop-Block nach dem Mittagessen geht es unter anderem um die Rolle der Atomkraft in Deutschland und Europa, das Thema Fracking und den Zusammenhang zwischen der Energiewende in Deutschland und den Klimawandel. Anschließend wird das Improvisationstheater Die Spieler aus Hamburg die Themen des Kongresses aufgreifen und spielerisch auf der Bühne umsetzen

Auf der abschließenden Posiumsdiskussion diskutieren Anton Hofreiter, grüner Fraktionsvorsitzender im Bundestag, Prof. Dr. Uwe Leprich, Leiter des Arbeitsfeldes Energiemärkte am Institut für ZukunftsEnergieSysteme, Johannes Kempmann, Präsident des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft, und Greenpeace-Energy-Vorstand Sönke Tangermann die Frage, wie gerecht und wie demokratisch die Energiewende noch ist.

Interessiert? Dann melden Sie sich jetzt an zum Energiekongress 2014 von Greenpeace Energy – wir freuen uns!